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<title>Zeuge der Zeit</title>
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<description><![CDATA[Zeuge der Zeit: Eine Sendung von Alpha.]]></description>
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<pubDate>Sat, 16 May 2026 14:08:47 +0000</pubDate>
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<title>Senta Berger · Das war Wirklichkeit</title>
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<pubDate>Sun, 10 May 2026 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ed5ac29810834354?w=448&ch=206067968a4eff7f"></img><br/>Senta Bergers Erinnerungen führen zurück in eine glückliche Kindheit in einem Arbeiterhaushalt im Wiener Gemeindebau. Als Kind von Eltern, die nicht viel hatten, wohl aber viel Liebe für Musik, fürs Leben und für ihre Tochter Senta.
Eine glückliche Kindheit zwar, die aber geprägt ist von Momenten großer Unsicherheiten: Denn es ist eine Kindheit während der NS-Diktatur, in der Bombenangriffe auf ihre Heimatstadt Wien zum täglichen Erleben gehören. Als wäre es gerade erst geschehen, schildert Senta Berger eindringlich, welche existenzielle Angst sie als Kind im Krieg durchsteht.
Als 17-Jährige wird Senta Bergers Talent entdeckt. Sie erobert schnell die Leinwand. Zeitgleich geschehen gesellschaftliche Umbrüche, die Senta Berger plastisch beschreibt: Die Präsenz der Alliierten in Wien, die Munition zwischen den Trümmern, die Kriegsverluste.
Die Begegnung mit der großen Zerstörung: Der Schoah. Als 1941 Geborene, gehört Senta Berger zu der Generation, die ihre Stimme erhebt: Eine Stimme gegen das Schweigen der Generation ihrer Eltern. Aber auch eine Stimme gegen die systematische Ungleichbehandlung von Frauen, derer nicht nur sie selbst, sondern schon ihre Mutter und Großmutter ausgesetzt waren.
Nachdenklich, berührbar und kraftvoll zugleich zeigt sich Senta Berger in diesem intensiven Porträt der Regisseurin Michaela Wilhelm-Fischer, in dem die bekannte Schauspielerin eine Tür in ihre eigene, aber auch in die Zeitgeschichte öffnet. Eine Zeugin ihrer Zeit, deren Stärke so viele sind. Eine davon: auch ihre Schwächen zeigen zu können.
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<title>Niklas Frank · Mein Vater, der Täter</title>
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<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 21:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:6f7e933ba00e5b6e?w=448&ch=766795c3923eb10f"></img><br/>Niklas Frank ist Sohn des bei den Nürnberger Prozessen zum Tode verurteilten NS-Täters Hans Frank. In diesem Porträt spricht er als Zeitzeuge schonungslos über die Verbrechen seines Vates und die Last der Schuld in der eigenen Familie.

Mit unerschütterlicher Ehrlichkeit setzt er sich mit der Täterrolle auseinander - und öffnet für diesen Film erstmals auch eine Kiste mit Briefen, die seine Eltern während der Nürnberger Prozesse zwischen Gefängniszelle und Außenwelt austauschten.


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<title>Eva Szepesi · Die Angst weicht nie</title>
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<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:7d658a49ae7fd3c0?w=448&ch=ca5004fcdcecf2a3"></img><br/>Eva ist zwölf Jahre alt, als sie vor den Nationalsozialisten aus Budapest fliehen muss. Sie erlebt Dinge, die an Unmenschlichkeit nicht zu übertreffen sind. Sie verliert alles, was ihr lieb ist. Und: Sie überlebt Auschwitz. Nun erzählt sie ihre Geschichte.

Wenn Eva Szepesi nach ihrer Kindheit in Budapest gefragt wird, strahlen ihre Augen: Besonders gerne erinnert sie sich an den duftenden Aprikosenbaum im Garten der Großeltern, unter dem sie mit ihren Cousinen und den Nachbarskindern so oft spielte. Auch die feierlichen Sabbatabende mit der Familie rufen bittersüße Erinnerungen hervor: Als Kind besucht Eva zu Weihnachten ihre christlichen Freunde und freut sich mit ihnen, wenn sie ihre Geschenke öffnen, und an Chanukka sind diese Kinder wiederum im Hause Diamant zu Gast - bei Valeria und Károly, den Eltern, bei Eva und dem knapp vier Jahre jüngeren Bruder Tamás. Das NS-Regime zerstört das Idyll.

Eva versteht die Welt nicht mehr, als eine Lehrerin sie eines Tages in der Schule als "stinkendes, dreckiges jüdisches Mädchen" beschimpft. Auch ihre nichtjüdischen Freunde beginnen sie zu demütigen. Ihr Vater versucht Eva zu erklären, dass die Kinder von der antisemitischen Propaganda beeinflusst und sich ihrer Worte nicht bewusst seien. Aber der Trost des Vaters kann die nahende Katastrophe nicht aufhalten. Károly Diamant wird 1942 zur Zwangsarbeit verpflichtet und gilt seit 1943 als verschollen. Ein Jahr später spitzt sich auch für seine Frau Valeria und die beiden Kinder die Lage zu: Die etwa 800.000 ungarischen Juden sind bis 1944 von Deportationen verschont geblieben.

Aber unter der Regie des SS-Obersturmbannführers Adolf Eichmann werden ab Mai 1944 etwa 424.000 von ihnen binnen 56 Tagen nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Evas Mutter schickt Eva aus Verzweiflung auf die Flucht in die Slowakei und hofft, das Kind auf diese Weise retten zu können. Zunächst wird die Zwölfjährige von einer liebevollen Familie aufgenommen, dann von zwei Schwestern. Aber Ende Oktober 1944 wird sie von der Gestapo gefangen genommen und ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert.

Eva erlebt Monate in Todesangst, geprägt von gnadenloser und sadistischer Gewalt, von Hunger, von Kälte.

Am 27. Januar 1945 befreit die Rote Armee Auschwitz-Birkenau. Eva bekommt davon zunächst nichts mit. Das ausgehungerte und kranke Mädchen liegt ohnmächtig zwischen Tausenden von Leichen. Ein russischer Soldat aber sieht, dass sie lebt. "Er hat mich angelächelt, und ich habe versucht zurückzulächeln. Das war wie eine zweite Geburt." Eva wird in einem Lazarett versorgt und findet langsam zurück ins Leben, aber sie wartet täglich auf die Rückkehr ihrer Mutter und ihres Bruders: "Ich habe immer gewartet. Ich habe gedacht, dass wir wieder zusammen sein werden. Denn das hatte meine Mutter mir beim Abschied versprochen. Ich habe mein Leben lang gewartet."

Schließlich entdeckt Eva Szepesi im Jahr 2016 die Namen ihrer Mutter und ihres Bruders im Buch der Ermordeten in der Gedenkstätte Aus<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3314497">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Gidon Lev · Hoffen, so lange wir leben</title>
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<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:1b5724eb600226b0?w=448&ch=958e51683d40494e"></img><br/>Gidon Lev ist Holocaustüberlebender – und eine der wohl außergewöhnlichsten Stimmen auf Social Media. Dieser Zeitzeugenbericht erzählt von seinem bewegten Leben. Gidon Lev wächst als einziges Kind seiner jüdischen Eltern im böhmischen Ort Karlsbad auf. Mit dem Münchner Abkommen von 1938 endet Gidons Kindheit ...<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3235254">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Beate Klarsfeld · Die Nazijägerin</title>
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<pubDate>Sun, 16 Nov 2025 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:62e797c1bd9f8b98?w=448&ch=47f1715963d7fea9"></img><br/>Mehr als ein halbes Jahrhundert nach ihrer legendären Ohrfeige gegen den damaligen Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger, gibt die deutsch-französische Nazijägerin Beate Klarsfeld in diesem exklusiven Interview und mit selten gesehenem Archivmaterial tiefe Einblicke in ihren jahrzehntelangen Kampf gegen die Verdrängung.
Gemeinsam mit ihrem Mann Serge Klarsfeld, selbst Überlebender der Shoah, Anwalt und Historiker, ging Beate Klarsfeld seit den 1960er Jahren auf die Suche nach NS-Tätern, die nach 1945 unbehelligt Karriere machen konnten. Darunter Kurt Lischka, Herbert Hagen oder Ernst Heinrichsohn. Letzterer war als einstiger SS-Mann direkt an Deportationen französischer Juden beteiligt gewesen, konnte aber zwischen 1960 und 1980 problemlos CSU-Bürgermeister einer bayerischen Gemeinde werden.
Auch im Ausland konnten Karrieren fortgesetzt werden. Wie etwa die von Klaus Barbie, der einstige Folterspezialist der SS mit Beinamen "Der Schlächter von Lyon". Er und andere lebten als Mitarbeiter vom US-Geheimdienst und auch unterstützt vom deutschen Außennachrichtendienst im Kampf gegen den Kommunismus in Südamerika. Das Nazijäger-Ehepaar Klarsfeld weigerte sich, zur Tagesordnung überzugehen. Sie machte es sich zur Lebensaufgabe, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Ein zentraler Moment in Beate Klarsfelds Kampf gegen das Vergessen war ihre spektakuläre Ohrfeige gegen Bundeskanzler Kiesinger am 7. November 1968. Kiesinger, der während der NS-Zeit als Mitglied der NSDAP und im Auswärtigen Amt tätig gewesen war, stand für sie exemplarisch für die fehlende Aufarbeitung und die Verdrängung der NS-Vergangenheit in der jungen Bundesrepublik.
"Zeugin der Zeit: Beate Klarsfeld – Die Nazijägerin" ist mehr als ein historisches Porträt. Es ist eine Erinnerung an den Wert des Widerstands gegen Ungerechtigkeit, eine Hommage an den Mut zur Unbequemlichkeit und ein Aufruf, Verantwortung zu übernehmen – auch wenn die Mehrheit schweigt.
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<title>Wir erinnern · Zeitzeugen berichten vom NS-Regime</title>
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<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 21:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:dba7d9549730478d?w=448&ch=d4ccf3fa0ed4b601"></img><br/>In dieser dichten Filmcollage der Regisseurin Michaela Wilhelm-Fischer stehen die Stimmen jener im Mittelpunkt, die das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte überlebt haben. Acht außergewöhnliche Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten von ihren persönlichen Erfahrungen während der NS-Zeit.


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<title>Marione Ingram · Ein Leben für den Frieden</title>
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<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:0dbb4df70970dc38?w=448&ch=9c759e3db590b831"></img><br/>Marione Ingram gilt als letzte Zeitzeugin, die den Holocaust und auch den Hamburger Feuersturm von 1943 überlebt hat. Als jüdisches Kind von Nationalsozialisten verfolgt, wandert sie nach Kriegsende in die USA aus. Ihre eigenen unverarbeiteten Traumata im Gepäck, wird sie in New York Zeugin des strukturellen Rassismus in den USA.

Marione ist entsetzt über die Ungleichbehandlung der schwarzen Bevölkerung und schließt sich in den 1960er-Jahren der US-Bürgerrechtsbewegung an. Sie gründet eine "Freedom School" in Mississippi und es dauert nicht lange, bis sie von der rassistischen und gewaltbereiten Terrororganisation Ku-Klux-Klan bedroht wird. Aber Marione Ingrams Entscheidung ist gefallen. Sie setzt sich für Menschen ein, die unterdrückt werden oder gesellschaftlich keine Stimme haben.

Aus eigener Erfahrung weiß die 1935 geborene Aktivistin, wie es sich anfühlt, seiner Grundrechte beraubt zu werden: Weil Juden nicht in Schutzräume durften, wurde sie als siebenjähriges Mädchen von Nachbarn während des Bombenhagels in Hamburg nicht in die Luftschutzkeller gelassen. Auch die Kirche verwehrte dem Mädchen den Schutz.

Wie kommt es, dass ausgerechnet eine Herzblut-Pazifistin wie Marione Ingram den Satz: "Krieg hat mich gerettet", über die Lippen bringt? Welche Erlebnisse kann sie bis heute nicht vergessen und was macht es mit ihr, für dieses Interview noch einmal nach Hamburg gekommen zu sein? Hiervon und von ihrer unglaublichen Überlebensgeschichte berichtet die Wahlamerikanerin in diesem Film.


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<title>Georg Stefan Troller · Das geheime Drehbuch</title>
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<pubDate>Sat, 04 Oct 2025 21:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f47f06043e033a89?w=448&ch=4052913b9422ca3f"></img><br/>Georg Stefan Troller zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Dokumentarfilmern und Fernsehmachern der Nachkriegszeit. In diesem Interviewfilm blickt der 1921 als Sohn einer jüdischen Familie in Wien geborene Jahrhundert-Zeitzeuge auf sein bewegtes Leben zurück.

Es heißt, er habe um die 2000 Interviews geführt. Mit außergewöhnlichen Menschen - Ikonen gleich: Mit Edith Piaf, Josephine Baker oder Konrad Adenauer. Mit Pablo Picasso, Marlene Dietrich oder Woody Allen. Die Liste ist lang und liest sich wie ein Who's who der letzten 70 Jahre. Um die 170 Filme hat er gemacht und viele Bücher geschrieben. Aber was fand er über sich selbst heraus? Über den Mann, der sich als Kind der 1920er Jahre als waschechten Wiener empfand. Der dann fliehen musste, weil er Jude war. Durch großes Glück konnte Georg Stefan Troller in die USA emigrieren. Am Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 kehrte er als US-Soldat nach Europa zurück. Der einst Verfolgte wurde zum Befreier.

Trollers Talent, Fragen zu stellen, kommt erstmals in seiner Zeit als Soldat in München zum Vorschein - zunächst beim Verhören von Kriegsgefangenen. Dann aber wird der junge GI als Reporter beim Sender der Alliierten eingesetzt: bei Radio München, dem Vorläufer des Bayerischen Rundfunks. In seiner darauf folgenden Karriere als Dokumentarfilmer, Autor und Fernsehmacher hat er TV-Geschichte geschrieben. Wie wird man zu dem, der man später ist? In welche Richtung lassen Schicksalsschläge oder Entscheidungen den Kern eines Menschen reifen? Woran zerbricht man? Woran nicht? Journalistenkoryphäe Georg Stefan Troller hat sich von diesen Fragen stets treiben lassen. Fragen, die er an sich selbst und an das Leben hatte. Nur: Er stellte sie lieber anderen: "Man war froh, dass man durch diese Befragung anderer Menschen seine Selbstbefragung objektiviert hatte. Es gab mir die Chance mich selber in andere Menschen hineinzuversetzen und ihre Lösungen als meine Möglichkeiten zu übernehmen. Nie durfte dergleichen in einer Redaktion mitgeteilt werden. Aber das war das geheime Drehbuch."

In diesem einstündigen Interviewfilm lässt Georg Stefan Troller einen Blick wie durch ein Schlüsselloch in sein Innerstes zu. Ehrlich, reflektiert und humorvoll zeigt er sich als der, der er in 100 Jahren Leben wurde: ein weltgewandter Weltenwandler.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3281986">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Prof. Michael Wolffsohn · Nicht alles wird wieder gut</title>
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<pubDate>Sun, 24 Aug 2025 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:294c6e15a832dc55?w=448&ch=24dc483fd4e81296"></img><br/>Michael Wolffsohn ist Geschichtsprofessor - und Enkel. In diesem Zeitzeugenporträt erzählt er von der Geschichte seiner Familie, die einst das Kulturleben im Berlin der 1920er-Jahre mitprägte und dann von den Nazis enteignet und vertrieben wurde.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3269017">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Angelica Bäumer · Eine Kindergeschichte</title>
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<pubDate>Sun, 17 Aug 2025 23:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:aa2786094440717b?w=448&ch=ef780c9bfee621f3"></img><br/>Angelica Bäumer ist Journalistin, Autorin und Kunstmanagerin. In diesem Interviewfilm aus der Reihe "Zeuge der Zeit" berichtet die 1932 geborene Wienerin von der tief prägenden Zeit ihrer Kindheit, in der sie gemeinsam mit ihrer jüdischen Familie durch großes Glück die NS-Verfolgung in einem Versteck überlebt hat.

Es beginnt wie im Bilderbuch: Frankfurt am Main in den vibrierenden goldenen Zwanzigerjahren. Der junge Maler Eduard Bäumer studiert am Städelschen Kunstinstitut. Er verliebt sich in die Wiener Jüdin und Malerei-Studentin Valerie Feix. Sie genießen das Leben, treffen Freunde, interessieren sich für die "Neue Sachlichkeit", die großen Maler aus Italien und Frankreich. Eduard und Valerie heiraten und 1932 kommt das erste von drei Wunschkindern zur Welt: Angelica - ein Wildfang mit Lockenkopf. Die Zukunft steht der jungen Familie offen. So scheint es. Doch 1933 kommt Adolf Hitler an die Macht, und mit dem Beginn des NS-Regimes ist nichts mehr wie zuvor.

Valerie Bäumer zählt als Jüdin zur verfolgten Gruppe, die Werke von Eduard Bäumer gelten als "entartete Kunst". Familie Bäumer flüchtet nach Salzburg - hier ist es bis zum Anschluss Österreichs im Jahr 1938 sicherer als in Deutschland. Aber dann beginnen auch hier Bedrohung und Verfolgung der Juden. Seit der Denunziation durch einen Verwandten im Jahr 1943 ist Angelicas Mutter Valerie Bäumer täglich den Schikanen der Gestapo ausgesetzt. Valerie und die Kinder müssen den gelben "Judenstern" tragen. In die Pässe wird das große "J" für "Jude" eingetragen. Angelicas geliebte Großmutter, Ida Feix, wird ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, und Eduard und Valerie müssen Zwangsarbeit leisten.

Es sind Jahre voller Angst und Entbehrungen, Diskriminierung und massiver Ungerechtigkeit. Aber auch Jahre des Glücks im Unglück: So bekommt Familie Bäumer Hilfe von einem katholischen Pfarrer, der die Kinder in Zeiten höchster Bedrohung bei sich versteckt und ihnen so das Leben rettet.

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<title>Dr. Walter Grein · "Wir haben es alle gewusst"</title>
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<pubDate>Sun, 11 May 2025 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:48848d6e0655bd24?w=448&ch=35f30618adb5009c"></img><br/>Wieso wählte der eigene Vater Adolf Hitler? Wie sah das Leben eines Jugendlichen in München während der NS-Zeit aus? Und: wie konnte man sich inmitten der Nazi-Diktatur eine andere Meinung bewahren? Der 98-jährige Dr. Walter Grein erzählt in diesem Film v<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3237131">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Aba Lewit · "Keinen Namen hat man nicht"</title>
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<pubDate>Sun, 04 May 2025 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:6184750789628987?w=448&ch=ed335e523b80f0f6"></img><br/>Aba Lewit hat lange geschwiegen. Nun spricht er zum ersten Mal im deutschen Fernsehen über die bestialischen Verbrechen, die ihm und vielen anderen im Holocaust angetan wurden. So gewährt der heute 94-jährige Einblicke in seine Überlebensstrategien eines fünfjährigen Martyriums: In der Kanalisation des Konzentrationslagers Plászow entdeckt er von Mitinhaftierten weggeworfene Golduhren und Brillanten, sammelt diese und tauscht sie bei Wachleuten gegen Brot für sich und viele andere ein.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3234862">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>"Und ich stand auf"</title>
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<pubDate>Sun, 02 Feb 2025 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:85d5324d59e957c1?w=448&ch=9b2ef43087f8c324"></img><br/><br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2539836">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Dr. Rachel Salamander · Spuren in die Zukunft</title>
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<pubDate>Sun, 24 Nov 2024 22:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d96bc22f73590dc0?w=448&ch=0dd891d6621d2d64"></img><br/>Dr. Rachel Salamander zählt zu den wichtigsten Persönlichkeiten jüdischen Lebens in Deutschland. Die 1949 geborene Literaturwissenschaftlerin ist Tochter von Holocaust-Überlebenden und wuchs in einem Barackenlager für "Displaced Persons" bei München auf. Als eine der wenigen jüdischen Familien ist Familie Salamander im Land der Täter geblieben.
Welches gesellschaftliche Klima herrschte hier in der Nachkriegszeit? Wie lange sind die Schatten der Schoah? Und wie lebte man als jüdisches Kind in einer Zeit, in der über die Vergangenheit und die Schuld so gut wie nicht gesprochen wurde? Hiervon und über ihr beeindruckendes Lebenswerk spricht Dr. Rachel Salamander in diesem persönlichen Zeitzeugenfilm.
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3178009">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Ivar Buterfas-Frankenthal · Der unbeugsame Mahner</title>
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<pubDate>Sun, 10 Nov 2024 21:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:b3b54098f49fbc5d?w=448&ch=1fc6ea3d930ee57e"></img><br/>Eine Erinnerung verfolgt Ivar Buterfas-Frankenthal seit mehr als 80 Jahren: Schulkameraden in Uniformen der Hitlerjugend zwingen den Siebenjährigen auf ein Eisengitter, zünden Papier an und wollen ihn verbrennen. Ivar entkommt knapp seinen lachenden Peinigern. Aber es haben sich tiefe Wunden eingebrannt. Ivar Buterfas-Frankenthal wird am 16. Januar 1933 als Sohn einer Hamburger Akrobatenfamilie geboren. Die Familie ist mit ihren acht Kindern europaweit auf Bühnen unterwegs. Aber in Ivars Geburtsjahr kommt Adolf Hitler an die Macht, und das Leben ändert sich von einem Moment auf den anderen. Denn Ivars Vater ist Jude. Bereits kurz nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wird er zum Aufbau des Konzentrationslagers Esterwegen gezwungen und später ins Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert.
Während Ivars Vater im KZ täglicher Folter ausgesetzt ist, wird in Hamburg das Leben für Ivars christlich getaufte Mutter und ihre als „Halbjuden“ gebrandmarkten Kinder immer schwieriger. Daher entscheidet sich die Mutter, die Identität ihrer Kinder zu verheimlichen, und behauptet, bei einem Bombenangriff alle Papiere verloren zu haben. So gelingt es ihr, mit ihren acht Kindern ins von den Deutschen besetzte Polen zu fliehen. Dort aber wird die jüdische Identität der Kinder entdeckt, und die Familie flieht im Sommer 1943 zurück ins nahezu vollständig ausgebombte Hamburg. Hier überlebt die Familie den noch weitere zwei Jahre andauernden Krieg und Verfolgung in einem Kellerloch.
Jahrzehnte später lassen die Erlebnisse während der Verfolgung durch die Nationalsozialisten Ivar Buterfas-Frankenthal zum Mahner werden. "Ich bin durch die Hölle gegangen", sagt er rückblickend. Seine Berufung findet der erfolgreiche Bauunternehmer schließlich in der Erinnerungsarbeit gegen Unmenschlichkeit und gegen das Vergessen.

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