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<title>RESPEKT</title>
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<description><![CDATA[RESPEKT: Eine Sendung von Alpha.]]></description>
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<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 09:03:15 +0000</pubDate>
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<title>Kulturelle Aneignung - Worüber regen sich die Leute auf?</title>
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<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:b3647553698a30d0?w=448&ch=fd87a4521433ff6e"></img><br/>Eine weiße Musikerin, die von einer Demo wieder ausgeladen wird, weil sie Dreadlocks trug. Der Vorwurf: Kulturelle Aneignung – sie habe sich am Kulturgut einer Minderheit bedient, ohne deren Einverständnis oder Erlaubnis. Dieser Fall wurde in den Medien heiß diskutiert.Ist es in Ordnung, wenn weiße Menschen Rastalocken tragen? Wenn sie Hip-Hop-Musik machen, ein Henna-Tattoo haben oder ein Palästinensertuch tragen? Nein – das ist Kulturraub und Diskriminierung, sagen die einen. Kein Problem, sagen die anderen, alle sollen tragen, was sie wollen, das kann man nicht verbieten, weil auch das Wertschätzung und Respekt ausdrücken kann.RESPEKT-Moderator Ramo Ali trifft Menschen, die erklären, warum sich schwarze Menschen von kultureller Aneignung verletzt und angegriffen fühlen. Zum Beispiel die Moderatorin und Kulturmanagerin Seggen Mikael. Ihr Argument: Weiße beschäftigen sich weiterhin nicht mit der Geschichte des Kolonialismus, der Sklaverei und der Ausbeutung. Nach wie vor eignen sie sich Kulturgut aus der afroamerikanischen Tradition an und geben sie als eigene aus, während die wirklichen Schöpfer:innen unsichtbar blieben. Ohne zu fragen, übernehmen sie die Kultur schwarzer und indigener Menschen – nur nicht die Bürden wie Rassismus oder Diskriminierung.Für den Popkritiker und Buchautor Jens Balzer kreist die Debatte um kulturelle Aneignung gegenwärtig vor allem um Schuldzuweisungen und Verbote. Und dies führe nicht zu mehr gegenseitigem Verständnis und Offenheit. Übernahmen und Aneignungen in Kunst und Kultur habe es immer gegeben. Man müsse aber unterscheiden zwischen guten und schlechten "Appropriationen". Schlecht sei die, wenn sie wie im Kolonialismus mit Gewalt und Ausbeutung verbunden sei.Kulturellen Austausch praktiziert die Gruppe Bellevue di Monaco, eine Sozialgemeinschaft, die in München Projekte für Geflüchtete aus aller Welt macht. Mit der Leiterin Denjen Pauljevic spricht RESPEKT-Moderator Ramo Ali über ein Theaterprojekt der Gruppe, das aus einem Stück entwickelt wurde, das zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedliche Sprachen und Kulturen übersetzt wurde. Ein uraltes Kulturgut, das sich Menschen immer wieder angeeignet haben, um etwas Neues daraus zu entwickeln.  © Bayerischer Rundfunk 2022<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3121398">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Brauchen wir Eliten?</title>
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<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:4fd0802daa8d4442?w=448&ch=025a575754ce8728"></img><br/>Elite – eine Bezeichnung, die gemischte Gefühle hervorruft. Für die einen besteht die Elite einfach aus Menschen, die etwas besonders gut können und diese Fähigkeit an herausgehobenen Positionen einsetzen, die anderen nennen sie verächtlich „die da oben“. „Die“, so meinen sie, entscheiden vieles im Alleingang, seien eine geschlossene Gesellschaft, hätten kein Verständnis und keine Ahnung, was die „normalen Bürgerinnen und Bürger“ eigentlich bewegt. Gerade Populisten ziehen sich gern an dieser Zweiteilung hoch und machen Stimmung gegen die Eliten. Doch wer sind „die da oben“, wer sind die Eliten und Mächtigen in unserer Gesellschaft? Brauchen wir sie? Und wie kommt man da hin? In einer RESPEKT-Reportage gehen wir dem Geheimnis der Eliten nach und erfahren von jungen Menschen, wie sie es an die Spitze schaffen wollen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3284489">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Hass im Netz: Schutzlos gegen digitale Gewalt?</title>
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<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:786c38b37a622f4d?w=448&ch=eb14e126710d2f61"></img><br/>Bürgermeister:innen, die ihr Amt aufgeben, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen, die ihre Social Media Accounts löschen, ein Bundestagskandidat, der die Kandidatur zurückzieht – Drohungen und Angriffe im Netz haben sehr reale Konsequenzen. Manche Menschen werden aufgrund ihres Namens oder ihres Aussehens attackiert. Andere werden mundtot gemacht, weil sie sich politisch oder wissenschaftlich äußern oder gesellschaftlich engagieren. In beiden Fällen wird digitale Gewalt zu einer ernsten Bedrohung der demokratischen Gesellschaft.Wie wirken solche Angriffe auf Betroffene? RESPEKT-Moderator Rainer Maria Jilg trifft die Influencerin Jasmin Heider. Weil sie sich offensiv für veganes Leben und gegen gängige Geschlechts- und Schönheitsvorstellungen einsetzt, ist sie oft Ziel von Hasspostings bis hin zu Morddrohungen. Wie geht sie damit um? Bisher konnte sie die Täter noch nicht mal anzeigen – die Polizei sah keine reale Gefahr.Das müsste sich mit dem kürzlich in Kraft getretenen "Gesetz zur Bekämpfung von Hasskriminalität und Rassismus" jetzt ändern. Das Bundeskriminalamt richtet dafür gerade eine zentrale Meldestelle ein. Dort fragt Rainer Jilg, wie die im Gesetz vorgeschriebene Meldepflicht für Social Media Plattformen denn kontrolliert und umgesetzt werden soll.Der RESPEKT-Moderator versucht aber auch, ins Gespräch mit Hatern zu kommen, die Hassbotschaften verschicken. Warum tun sie das und haben sie keine Hemmschwelle mehr?© ARD alpha 2021<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3153710">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Demokratie lernen · Was sich an Schulen ändern muss</title>
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<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5c77e272f3893bd5?w=448&ch=e674c8b53226f56f"></img><br/>Die Wahlbeteiligung bei der Europawahl 2019 war so groß wie lange nicht. Ein Sieg der Demokratie. Aber auch demokratie- und europafeindliche und nationalistische Parteien erhalten großen Zuspruch. RESPEKT fragt deshalb nach: Wo werden demokratische Werte wie Toleranz, Zivilcourage und ein friedliches Zusammenleben vermittelt? Wo lernen wir eigentlich Demokratie?

Moderatorin Christina Wolf macht sich auf die Suche. Zwar lernen bereits Kleinkinder in der Kita ein soziales Miteinander und friedliche Konfliktlösung, danach aber ist erst einmal Lernpause, wie es Dr. Frank Schiefer nennt, der Didaktik der Sozialkunde an der Uni Würzburg lehrt. Der einstündige Politikunterricht geht erst ab der 10. Klasse weiter, kritisiert er im Gespräch mit Moderatorin Christina Wolf, die ihn auf dem Weg zum Schülerparlament begleitet. Ein Projekt, bei dem wenige ausgewählte Jugendliche aus mehreren Jahrgangsstufen demokratische Mitbestimmung an ihrer Schule üben. Voraussetzung dafür aber sind eine interessierte Schulleitung und vor allem engagierte Lehrerinnen und Lehrer. Das Schülerparlament ist ein Vorzeigprojekt, eine Ausnahme. Schülerinnen und Schüler verhungern in Sachen Demokratie, so das bittere Fazit von Frank Schiefer.

Für die Reportage besucht Christina Wolf auch eine Polizeischule und nimmt dort am Training teil. Polizistinnen und Polizisten repräsentieren und schützen die Demokratie und den Rechtsstaat. Aber wie lernen hier teilweise erst 17- bis 21-Jährige demokratische Grundwerte?

Zu wenig Zeit, steht nicht im Lehrplan wird Christina Wolf im Film oft hören. Auch bei ihrer letzten Station an einer Mittelschule in Neunburg erfährt sie: Jugendliche begeistern sich für Demokratie, wenn man sie lässt: Zwei achte Klassen wollen etwas tun gegen Hass im Netz und gegen Fake News. Sie sprayen Toleranz-Graffitis, texten einen Freiheits-Rap, informieren sich in Seminaren über Menschenrechte. Dafür erhalten sie nun einen Ehrenamtspreis. Das Engagement der Schule und der Jugendlichen für Demokratie und Vielfalt gilt als außergewöhnlich.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3383348">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Heimat - Was ist das?</title>
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<pubDate>Sun, 06 Sep 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:a56f892f36d0668f?w=448&ch=845cdc319bcdf314"></img><br/>Der Heimatbegriff ist schwer in Mode: Politiker:innen und Parteien bewerben sich und ihre Politik häufig als "heimatverbunden" und "heimatliebend". Viele Produkte werden beworben mit Verweisen auf "Heimat", selbst in der Musikszene ist der "Heimatsound" seit einigen Jahren ein feststehender Begriff. Aber all das hat meist wenig oder gar nichts damit zu tun, was Heimat eigentlich bedeutet und wie wichtig Heimat für die meisten Menschen ist.RESPEKT-Moderator Ramo Ali musste seine Heimat Syrien vor einigen Jahren verlassen und ist nach Deutschland geflohen. In der Reportage zeigt er, wie er sich nach und nach eine neue Heimat erarbeitet hat, wie schwer das war und wer und was ihm dabei geholfen hat. In München trifft er einen Syrer, der schon seit Jahrzehnten hier lebt und erst durch seine Frau Deutschland als neue Heimat gefunden hat.Heimat, das zeigt die Reportage, ist viel mehr als nur ein Ort oder ein Land. Wer Heimat mit Nation gleichsetzt, hat nichts verstanden, das zeigt auch ein Ausflug in die Musikszene Oberbayerns. Im Chiemgau trifft Moderator Ramo Ali einen der Köpfe der Blasmusik-Band "LaBrassBanda". Gegründet 2007 spielt "LaBrassBanda" sogenannte Neue Volksmusik und versucht, traditionelle Blasmusik mit modernen Stilmitteln und Rhythmen zu vereinen.Heimat, das wird hier deutlich, ist ein Gefühl, zu dem Sicherheit, das Akzeptiert-Werden und soziale Geborgenheit zählen. Ein Gefühl, das alle Menschen brauchen.© Bayerischer Rundfunk 2020Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3133822">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Recht auf Ausbildung! Was würde das ändern?</title>
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<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:37eeeec7f58e0d63?w=448&ch=75764f6d29a56681"></img><br/>Die einen schicken reihenweise Bewerbungen – ohne Erfolg. Anderen fehlt jede Orientierung, was ihnen als Ausbildung eigentlich liegen würde. Wieder andere brechen ihre Ausbildung ab, weil ihnen individuelle Unterstützung fehlt. Was steckt hinter diesen Geschichten? Sind das alles Einzelfälle oder Hinweise auf ein kaputtes System? Schließlich scheitern daran jedes Jahr zigtausende junge Menschen. RESPEKT-Moderator Rainer Maria Jilg trifft einige dieser vermeintlich Gescheiterten. Etwa Maximilian, der die Hoffnung schon aufgegeben hatte, sich beruflich etwas aufzubauen. Als Jugendlicher hatte er große Probleme. Sein Versuch, eine reguläre Ausbildung durchzuziehen, scheiterte und warf ihn vollends aus der Bahn. Bis er einen Betrieb fand, der ihn in der Ausbildung auch pädagogisch unterstützt, und auf eine Krise nicht sofort mit Kündigung reagiert. Dort lernt Maximilian jetzt erfolgreich Fahrradmonteur, und der RESPEKT-Moderator erlebt, dass zu einer guten Ausbildung mehr individuelle Betreuung gehört als die meisten Betriebe anbieten. Von Magdalena Pemler, Sozialpädagogin in Maximilians Betrieb, erfährt Rainer Maria Jilg, warum es sich auch für Betriebe lohnt, auf besondere Bedürfnisse einzugehen. Die Sozialpädagogin fordert, Menschen mit Schwierigkeiten mehr zu unterstützen, statt sie als leistungsschwach auszugrenzen. Schon weil es sich die Gesellschaft gar nicht leisten kann, das Potenzial von zigtausenden jungen Menschen nicht zu nutzen. Im hochgelobten deutschen dualen System wollen immer weniger Menschen eine Ausbildung machen. Liegt das am schlechten Image, an starren Vorgaben, steigenden Anforderungen? Wo liegen Defizite im Bereich Schule und Berufsberatung? Ist das Aussortieren nach Leistung ein Grundproblem? Darüber spricht der Moderator mit der bayerischen Landtagsabgeordneten Eva Lettenbauer, die radikale Reformen im Ausbildungssystem anstrebt, etwa ein gesetzliches Recht auf Ausbildung. Das fordern auch Gewerkschaften, Sozialverbände und Parteien. Ihr Hauptargument: Chancengerechtigkeit für alle wäre kein Luxus, sondern ein sinnvolles Mittel gegen Fachkräftemangel und unnötige Sozialkosten. Und nicht zuletzt entspräche ein Recht auf Ausbildung auch dem Grundgesetz: Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Art 12 (1). © ARD alpha 2022<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3309322">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Lookismus: Diskriminierung wegen des Aussehens</title>
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<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:1698e1ea31bb04c3?w=448&ch=8514a59d1b579214"></img><br/>Lookismus ist Schubladendenken, das den Wert eines Menschen daran misst, ob dieser attraktiv auf andere wirkt - oder nicht. Lookismus geschieht unbewusst, das macht es schwierig, ihn zu erkennen, diskriminiert aber häufig andere. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn kleine Menschen nur aufgrund ihres Aussehens als schwach eingeschätzt werden, blonde Frauen als dumm oder dick mit dem Attribut faul verbunden wird. Menschen, die dem Ideal eines attraktiven Menschen nicht entsprechen, werden schon früh benachteiligt. Diese Ablehnung und Diskriminierung verinnerlichen sie, ihr Selbstwertgefühl wird geschwächt. Neben der Abwertung von außen werten sie sich somit auch selber ab. Was kann man gegen Lookismus und das eigene Schubladendenken tun? Wie gehen Menschen, die aufgrund ihres Aussehens Vorurteilen ausgesetzt sind, damit um? Und welche Lösungsstrategien haben sie (für sich) gefunden? RESPEKT-Moderatorin Christina Wolf geht diesen Fragen nach. In Berlin trifft sie drei Menschen, die sich aufgrund ihres Aussehens benachteiligt fühlen und in den Sozialen Netzwerken Hate ausgesetzt sind. Und sie interviewt die Soziologin Anuschka Rees, die mit 600 Menschen über deren Selbstwahrnehmung gesprochen hat. © Bayerischer Rundfunk 2022 Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3174447">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Jung und engagiert - was zieht junge Menschen in die Politik?</title>
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<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2170d0d0524774ae?w=448&ch=21b2e831cc8adefd"></img><br/>Die aktuellen Herausforderungen sind groß: Die Corona-Pandemie und die Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft, der Krieg in der Ukraine und nicht zuletzt der Klimawandel sind Probleme, die Antworten durch die Politik verlangen. Was also tun, wenn man mehr will, als "nur" an Demonstrationen teilnehmen oder Helferkreise organisieren? Wenn man politisch gestalten und langfristig Weichen stellen will?RESPEKT-Moderator Sebastian Leidecker trifft drei Menschen, die eine Karriere als Politiker:in anstreben oder bereits erfolgreich absolvieren. Er fragt nach, wie ein solcher Einstieg gelingen kann und was zu erwarten ist.Für den 16-jährigen Konrad Thees zum Beispiel war das Video des Youtubers Rezo "Die Zerstörung der CDU" im Mai 2019 der Anstoß, sich politisch zu engagieren. Heute ist er im Vorstand und Sprecher der "Grünen Jugend" im Kreisverband Erding, einer Kreisstadt nordöstlich von München. Zusammen mit der "Mutterorganisation" Bündnis 90/Grüne organisiert er jetzt selbst Demonstrationen und setzt sich ein für mehr Engagement bei der Energiewende und bei Themen, die die Region betreffen. Das sind zum Beispiel der Kampf gegen eine dritte Start- und Landebahn am Flughafen München, der im Landkreis liegt.Ähnlich engagiert und motiviert ist Bela Bach in die Politik gestartet, bei der SPD. Moderator Sebastian Leidecker trifft die 31-Jährige, die zwei Jahre im Deutschen Bundestag war - als damals jüngste Abgeordnete. Weil sie keinen aussichtsreichen Listenplatz bekam, verzichtete sie auf eine erneute Kandidatur für den Bundestag und engagiert sich jetzt wieder im Ortsverband für lokale und regionale Themen. Ihr Fazit aus der Zeit in Berlin: tolle Gestaltungsmöglichkeiten, aber eine 80-Stunden-Woche. Und ohne "dickes Fell" geht nichts, etwa bei Bedrohungen und Beleidigungen in den sozialen Medien.Ganz ähnliches kennt auch Benjamin Miskowitsch, der mit 38 Jahren der jüngste Landtagsabgeordnete in der Fraktion der CSU ist. Sein Rat: Ohne Geduld und gute Nerven erreicht man nichts in der Politik. Benjamin Miskowitsch setzt sich ein für den Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs und will so in der Regierungspartei CSU einen Beitrag leisten zur Verkehrswende. Der Beruf Politiker:in ist sein Traumjob. Aber - so sagt er auch - es ist ein Beruf, der sehr viel fordert.© Bayerischer Rundfunk 2022Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3113842">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Alles Verschwörung - was tun, wenn Menschen abdriften?</title>
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<pubDate>Sun, 09 Aug 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:bc705578507bd7a4?w=448&ch=60044a6116532478"></img><br/>Mit der Corona-Pandemie wurden Erzählungen vom angeblichen "Bevölkerungsaustausch", von "Corona als Biowaffe" und von einer "Neuen Weltordnung", die durch die Impfung geschaffen werde, für viele Menschen zu glaubhaften Erklärungen. Aber schon vor der Pandemie gab es unzählige Verschwörungsmythen, die zum Teil auf jahrhundertealte Ideen zurückgreifen. RESPEKT-Moderator Ramo Ali trifft Menschen, die selbst an die große Verschwörung glaubten, und Angehörige von Menschen, die immer noch an die "Corona-Verschwörung" glauben. Für viele Familien eine enorme Belastung, nicht selten gehen Familien und Freundschaften von Verschwörungsgläubigen daran kaputt. Im Gespräch mit RESPEKT schildert zum Beispiel Gerald B., warum er jahrelang verschiedenen absurden Verschwörungsmythen anhing. Inzwischen ist er "ausgestiegen" und "denke wieder klar", sagt er. Lange Zeit aber glaubte er "an alles": Die Erde sei hohl, würde schrumpfen. Eine geheime Weltregierung steuere das Leben der Menschen – für Gerald B. war das Wahrheit. Er schildert, warum das alles für ihn Sinn ergab, warum er daran glaubte und warum er sich durch diesen Glauben intelligenter fühlte als alle anderen Menschen. Moderator Ramo Ali fragt nach bei Claudia M., die jahrelang Mitglied einer christlichen Sekte war. Als diese Sekte jedoch ab 2005 immer mehr in die Verschwörungsszene abdriftete und aus der Gruppe selbst Verschwörungsmythen aktiv verbreitet wurden, stieg Claudia aus. Bis heute hat sie Bekannte in dieser Gruppe und weiß, wie schwer die Kommunikation mit diesen Menschen ist. Ein Problem sei, sagt sie, dass es kaum Hilfsangebote gibt, an die sich Freunde oder Angehörige wenden können. Wie gefährlich Verschwörungsmythen für die Gesellschaft als Ganzes werden können, darüber spricht Moderator Ramo Ali mit der Journalistin Ingrid Brodnig, die 2021 ein Buch geschrieben hat mit Tipps, wie man im engsten Familien- und Freundesumfeld mit Verschwörungsmythen umgehen sollte. Das Wichtigste sei, den Kontakt zu halten, sagt sie. Harte Fakten brächten dagegen in Diskussionen nicht viel, weil sie das Gegenüber noch weiter in die Enge treiben. Richtig gefährlich werde Verschwörungsglaube, so ihr Fazit, wenn daraus Handlungen und Aktionen entstehen, die sich gegen andere Menschen und gegen die demokratische Gesellschaft richten. © Bayerischer Rundfunk 2022 Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3373609">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>"Ökospinner" oder "Umweltschützer"? Die Macht der Sprache</title>
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<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 11:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:c61b0342ea8309ae?w=448&ch=15ba9722da249fc2"></img><br/>Die freie Meinungs- und Willensbildung aller Bürger:innen ist DIE Grundlage von demokratischen Entscheidungen. Genau diesen Prozess wollen Politiker:innen, Medien, PR-Agenturen, Lobbyist:innen oder Aktivist:innen steuern - indem sie unsere Sprache beeinflussen. Denn Begriffe bestimmen, wie wir die Welt begreifen. Und Sprache hat viel mehr Macht über das Denken, als uns im Alltag bewusst ist.

RESPEKT-Moderator Ramo Ali hat als Erwachsener Deutsch gelernt. Er fragt sich oft, warum bestimmte Worte benutzt werden. "Arbeitnehmer" zum Beispiel, obwohl doch eine Person gemeint ist, die Arbeit gibt und dafür Geld nimmt.

Wo solche Unterschiede entscheidend sein können, erkundet Ramo bei einer klimapolitischen Stadtführung. Sein Guide nennt sich Mundo, spricht lieber von "Klima-Gerechtigkeit" als von "Klima-Schutz". Und nebenbei versetzt er Ramo in eine Zeit, bevor er Schauspieler und Moderator war.

Von Bloggerin und Autorin Kübra Gümüsay erfährt Ramo, warum die Rede von "alten, weißen Männern" unseren Blick auf "Schwule" oder "Muslimas" verändern kann.

Mit der Rechtsextremismus-Expertin Natascha Strobl spricht Ramo über rechte Sprache. Sie analysiert, wie rechte Politiker Sprache benutzen, um Stimmung gegen Migranten zu machen oder Klimarisiken zu leugnen und wieso gerade rechte Sprachbilder die öffentliche Diskussion schleichend verändert haben.

Am Ende seiner Sprach-Tour hat Ramo nicht nur viel Neues über bestimmte Worte gelernt, sondern vor allem auch, warum es wichtig ist, auf Sprache zu achten.

<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3373097">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Stadt - Land - abgehängt?</title>
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<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 11:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8a8bac13b1aecee7?w=448&ch=fec85861160d103e"></img><br/>Ländliche Regionen gelten vielfach als abgehängt. Und gerade für Jugendliche hat das Land anscheinend kaum etwas zu bieten: weniger Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, schlechtere Infrastruktur, weniger Kontaktmöglichkeiten als in größeren Städten. Fühlen sich Jugendliche auf dem Land also abgehängt? Was brauchen Jugendliche, damit sie auch auf dem Land ‘mithalten’ können? Wo liegen die Defizite wirklich?Das will RESPEKT-Moderator Sebastian Leidecker in einer mutmaßlich besonders abgehängten Ecke Deutschlands herausfinden: in der Oberpfalz gleich an der Grenze zu Tschechien. Dort machen Jugendliche für RESPEKT einen Land-Check: Wie gut sind Bildungs-, Job- und Verdienstchancen? Welche Sport-, Kino- und Ausgeh-Möglichkeiten gibt es? Wie funktionieren Wohnungsmarkt, Mobilität und Internetanbindung? Wie steht es mit Toleranz und Diversität?Antworten findet Sebastian Leidecker bei einer Agentur in Viechtach, den Pixeltypen, wo Felix aus Bremen seinen idealen Ausbildungsplatz gefunden hat. Und wo auch der RESPEKT-Moderator in Sachen Medientechnik, moderne Arbeitskultur und Lebensqualität so einiges lernen kann.Jugendliche aus Bodenmais zeigen ihm, wo sie sich tatsächlich abgehängt fühlen. Und warum die meisten trotzdem lieber im Dorf leben. Anders als Antonia, die unbedingt aus Bodenmais weg wollte. Von ihr erfährt der Moderator, wieso sie jetzt in Regensburg glücklicher ist. Und ob sie trotzdem zurück will.© Bayerischer Rundfunk 2021Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3176383">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Jung, arm, vergessen? Was Jugendarmut so ungerecht macht</title>
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<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 11:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:de248745a032cbca?w=448&ch=6c8c6572059e0e76"></img><br/>Kinderarmut: ein bekanntes Thema. Altersarmut genauso. Aber Jugendarmut? Verdrängt, verschwiegen, vergessen. Dabei sind Menschen von 18 bis 24 Jahren in Deutschland die Bevölkerungsgruppe mit dem größten Armutsrisiko. Für ihren Start ins Erwachsenenleben bedeutet arm zu sein in mehrfacher Hinsicht eine Katastrophe: Zur fehlenden familiären Unterstützung kommen schlechte Bildungschancen und krasse Lücken im Sozialsystem, wenn etwa die Jugendhilfe mit dem 18. Lebensjahr endet.  RESPEKT-Moderatorin Christina Wolf besucht eine dieser sogenannten "Care Leaver", die 20-jährige Zoe Urban. Als Teenager kommt sie in ein Kinder- und Jugendheim. Mit 19 war sie plötzlich auf sich allein gestellt. Jetzt hat sie eine erste kleine eigene Wohnung und Aussicht auf einen neuen Ausbildungsplatz. Sie erzählt, warum 18 werden kein Grund zum Feiern war und wie sie heute trotz aller Schwierigkeiten praktisch und psychisch klarkommt. Mit den Streetworker:innen Sandra Pudlo und Felix Bichlmaier besucht die RESPEKT-Moderatorin Plätze, wo die beiden mit armen Jugendlichen arbeiten. Sie erfährt, dass selbst in einer reichen Stadt Jugendliche hungern, obdachlos sind - und warum viele Betroffene ihre Not mit allen Mitteln verstecken.Beim Ausbildungsprojekt "Junge Arbeit" erlebt Christina Wolf, wie konkrete Hilfe aussehen kann. Dort bekommen Jugendliche außer Ausbildungsplätzen, etwa als Schreiner*in oder im Siebdruck, vor allem auch das Gefühl dazuzugehören und etwas schaffen zu können. Das werde ihnen im deutschen Sozialsystem viel zu oft genommen, erklärt "Junge Arbeit"-Leiterin Jeanette Boetius. Wie sich dieses Gefühl zurückgewinnen lässt, darüber spricht RESPEKT-Moderatorin Christina Wolf mit dem 19-jährigen Buchautor Jeremias Thiel. Mit elf ging er weg von seinen psychisch kranken Eltern, lebte im SOS-Kinderdorf, machte Abitur an einem internationalen College und studiert heute in den USA. Seine Geschichte ist aber gerade kein Beleg, dass jeder eine Chance hat. Sie dokumentiert im Gegenteil, dass Jugendarmut zutiefst ungerecht ist. Dass Jugendarmut Lebenschancen zerstört. Und dass Jugendarmut entschiedener bekämpft werden muss.© Bayerischer Rundfunk 2020Mehr Informationen unter: www.br.de/respekthttp://www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3122067">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Sharing Economy - Teilen statt Besitzen?</title>
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<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 11:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:a580a894c077cf0a?w=448&ch=20aad814fe71242f"></img><br/>"Sharing Economy", vereinfacht ausgedrückt "Teilen statt Besitzen", ist derzeit ein Trend, vor allem bei jungen Menschen. Ein Grund ist das wachsende Bewusstsein, dass die Ressourcen endlich sind und dass der verbrauchsorientierte Lebensstil der westlichen Welt unweigerlich zum Kollaps des Ökosystems Erde führen wird. Die "Idee des Teilens" erfährt aber auch aus ganz pragmatischen Gründen Aufwind: Warum für etwas viel Geld ausgeben, das dann nur selten genutzt wird und vor allem Platz braucht? In der RESPEKT-Reportage geht Moderatorin Christina Wolf der Frage nach, ob das Konzept des Teilens ein Zukunftsmodell für die Gesellschaft insgesamt ist, das drängende Probleme wie etwa Ressourcenverbrauch lösen kann. Oder ob "Sharing Economy" die Ausnahme bleibt, die von einigen wenigen Idealist:innen gelebt wird. RESPEKT-Moderatorin Wolf trifft in Vaterstetten bei München Klaus Breindl, dessen Auto-Teiler e.V. einer der ältesten Carsharing-Vereine (gegr. 1992) ist und nicht nur Pkw teilt, sondern auch Nutzfahrzeuge. Im Gegensatz zu weltweit agierenden Carsharing-Konzernen will Klaus Breindl mit seinem Verein vor allem dazu beitragen, dass Menschen auf das eigene Auto verzichten und stattdessen teilen. Das nämlich sei die Grundidee der Sharing Economy, die gerade bei kommerziellen Anbietern meist vergessen werde. Moderatorin Christina Wolf trifft im Anschluss Sina Taubmann, die als Projektverantwortliche für den Verein Rehab Republic seit Jahren mit unterschiedlichen Projekten und Aktionen zum Thema nachhaltige Entwicklung arbeitet. Projekte sind unter anderem das Nachbarschaftsprojekt Olytopia. Hier geht es vor allem um das gemeinsame Machen und Teilen, auch von Wissen und Fähigkeiten. Zum Beispiel beim Reparieren von Alltagsgegenständen und beim Nähen von Kleidung, beides um Ressourcen zu schonen. In dieselbe Richtung wollen Daniel Überall und seine Mitstreiter:innen beim "Kartoffelkombinat" Beiträge leisten. Als landwirtschaftlicher Betrieb will das Kartoffelkombinat Lebensmittel gemeinsam produzieren und so Beteiligung an der Produktion ermöglichen. Daniel Überall ist überzeugt, dass Sharing Economy ein wichtiges Instrument beim notwendigen Umbau der Gesellschaft sein kann. © Bayerischer Rundfunk 2021 Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3298404">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Konsum - aber richtig!</title>
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<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 11:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:13c92b72538ae009?w=448&ch=b76e6e6d3058e7a9"></img><br/>RESPEKT-Moderator Rainer Maria Jilg konsumiert gerne und manchmal auch zu viel - so wie wohl die meisten Menschen in Deutschland und den westlichen Ländern. In Deutschland werden pro Jahr mehr als 50 Milliarden Euro allein für Textilien ausgegeben und monatlich im Schnitt mehr als 200.000 neue Pkw zugelassen. Die Ausgaben aller deutschen Privathaushalte für Konsumgüter haben sich innerhalb der letzten 30 Jahre verdoppelt - auf heute mehr als 1.700 Milliarden Euro pro Jahr. Zusammengefasst: Wir konsumieren immer mehr – obwohl wir wissen, dass der Lebensstil der westlichen Welt den Planeten zerstört und alles andere als nachhaltig ist. Moderator Rainer Maria Jilg macht sich für RESPEKT auf die Suche nach Lösungen.

In Berlin trifft er Carl Tillessen, Autor des Buchs "Konsum - warum wir kaufen, was wir nicht brauchen" und geht mit ihm gemeinsam auf Shopping-Tour. Konsum macht glücklich, denn Kaufen aktiviert Hirnregionen, in denen auch das "Belohnungszentrum" verortet wird. Tillessen gibt wertvolle Tipps, was wir beachten können, um gezielter zu konsumieren und so nicht nur weniger Geld ausgeben, sondern auch nachhaltiger glücklich werden.

In Leipzig spricht RESPEKT-Moderator Jilg mit der Journalistin Greta Taubert, die vor einigen Jahren in einem Selbstversuch 12 Monate fast komplett auf Konsum im Sinne von Kaufen und Geldausgeben verzichtet hat. Sie erzählt vom Zusammenklauben von Lebensmitteln, vom Containern, von nächtlichen Besuchen auf Schrottplätzen und von sehr viel Verzicht – aber auch von vielen tollen Begegnungen. Tauberts Fazit dennoch: Konsumverweigerung rettet nicht die Welt – und ist unglaublich anstrengend, zeitintensiv und kompliziert.

Am Ende der Reportage steht für Moderator Rainer Maria Jilg fest: Weniger ist mehr. Das Ziel muss sein, deutlich weniger und dafür gezielt zu konsumieren. Und das können wir tatsächlich nicht alleine schaffen. Dafür muss auch die Politik die Rahmenbedingungen ändern.

© Bayerischer Rundfunk 2021 Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3298082">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Schöner streiten - funktioniert gewaltfreie Kommunikation?</title>
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<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ed4e1d28d93e545b?w=448&ch=20d2cda99dc90827"></img><br/>Der Ton wird rauer. In der Schule, in der Politik, im Netz und im Privaten. Obwohl Streiten zum Miteinander dazugehört und die Demokratie sogar vom Streiten lebt, leiden viele Menschen unter einer zunehmend gewaltvollen Art, miteinander umzugehen. Auch RESPEKT-Moderatorin Lilian Landesvatter ärgert dieses aggressive Kommunikations-Klima – aber noch mehr ärgert sie, dass sie in privaten Streits oft selbst dazu beiträgt. Was hilft dagegen? Darüber spricht sie mit einem jungen Mann, den seine Art zu streiten immer wieder in Schlägereien und dann vor Gericht gebracht hat. Deswegen hat er ein Konflikttraining bei der Bücke München absolviert. In dem hat er verstehen gelernt, was solche eskalierenden Konflikte eigentlich auslöst, was sie schlimmer macht und wie er sie lösen kann, ohne auszurasten und Stück für Stück sein Leben zu ruinieren. Von den Trainer:innen der Brücke erfährt Lilian dann, was sie Menschen beibringen, um Konflikte ohne Gewalt zu lösen. In Übungen geht da es um die Wahrnehmung von Konflikten, um Eigen- und Fremdwahrnehmung, darum, das eigene Verhalten besser kennenzulernen. Die Moderatorin testet, ob dieser Ansatz auch ihr etwas bringt. Helfen solche Methoden nur individuell, oder lassen sich damit ganz generell soziale Konflikte entspannen - zum Beispiel in der Schule? Die Moderatorin besucht Schüler:innen einer Münchner Mittelschule, die sich als Streitschlichter und Schülersprecherin dafür einsetzen, dass alle respektvoller miteinander sprechen. Sie lernen, anderen aus destruktiven Streitmustern herauszuhelfen. Haben sie auch Tipps für Lilian, damit ihr nächster Streit zu Hause produktiver endet? Und kann jede:r das lernen, besser zu streiten? Das fragt die Moderatorin Jugendliche, die das Streiten ganz sportlich trainieren – beim Diskutierwettstreit "Jugend debattiert". © ARD alpha 2022<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3303120">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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