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<title>RESPEKT</title>
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<description><![CDATA[RESPEKT: Eine Sendung von Alpha.]]></description>
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<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 23:23:27 +0000</pubDate>
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<title>Stadt - Land - abgehängt?</title>
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<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:3b4bd0499c878c82?w=448&ch=8bcc284b45753cd0"></img><br/>Null Chancen, kaum Freizeitangebot, kein Nahverkehr. Nicht mal schnelles Internet. Wirklich? Heißt abseits der Stadt automatisch abgehängt? Benachteiligt das Landleben Jugendliche?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3159442">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Macht der Sprache</title>
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<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:3213047cd45dd6db?w=448&ch=e1dbbd36cf76643a"></img><br/>Sprache beeinflusst unser Denken. Wie wir Dinge erzählt bekommen, formt ein bestimmtes Bild in unseren Köpfen. Das ist meistens ein völlig normaler und unbedenklicher Vorgang. Was aber, wenn sich dadurch Vorurteile und vielleicht sogar rechte Meinungsbilder manifestieren? In dieser Best-of-Folge von RESPEKT beschäftigt sich Moderatorin Christina Wolf mit der Macht der Sprache. Mit Bestandteilen aus verschiedenen RESPEKT-Sendungen zum Thema zeigt diese Sendung auf, welche Gefahren hinter bewusster Manipulation und unbewusster Meinungsbildung stecken. So bezeichnet Framing die aktive Verwendung von sprachlichen Elementen, um bestimmte Assoziationen, Emotionen und Einstellungen bei den Rezipienten hervorzurufen. Framing ist ein mächtiges Werkzeug, das politische Narrative formt und unsere Wahrnehmung von Themen beeinflusst. Im Zusammenhang mit Genderdebatten wird deutlich, wie Sprache genutzt werden kann, Geschlechterstereotype zu verfestigen oder aufzubrechen. Außerdem wird die Debatte über gendergerechte Sprache thematisiert, die sich zu einem kontroversen Thema entwickelt hat. Während die Einen argumentieren, dass geschlechtsneutrale Begriffe und Pronomen notwendig sind, um Geschlechtervielfalt anzuerkennen und Diskriminierung zu bekämpfen, behaupten die Anderen, dass dies ein unnötiger Eingriff in die Sprache sei und traditionelle Werte untergrabe. Besonders besorgniserregend ist der Missbrauch von Framing durch rechtsextreme Gruppen. Rechtsextreme Sprachbilder können dazu dienen, Vorurteile zu schüren und eine Spaltung in der Gesellschaft zu fördern. Indem sie bewusst bestimmte Begriffe und Metaphern verwenden, versuchen diese Gruppen, ihre politische Agenda zu legitimieren und Unterstützung zu gewinnen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3179934">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Was ist deutsch? Klischees und gesellschaftliche Realität</title>
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<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:066adc49f8b21372?w=448&ch=9778a76456377ebd"></img><br/>Die Frage, was deutsch ist und das Deutsche ausmacht, ist einerseits leicht zu beantworten – unter anderem die Sprache, Qualitäten in der Wirtschaft und Industrie. Andererseits und vor allem bei genauerem Blick zeigt sich aber, dass viele dieser vermeintlichen Merkmale weder einzigartig deutsch sind, noch für ganz Deutschland und alle Deutschen zutreffen. Dazu kommt: Deutschland ist heute unbestritten eine Einwanderungsgesellschaft und profitiert davon nicht zuletzt durch multikulturelle Vielfalt. RESPEKT-Moderator Ramo Ali ist in Deutschland eingebürgert, hat den deutschen Pass und ist "Neu-Deutscher". Er trifft Azra, die drei Jahre alt war, als sie mit ihrer Familie nach Deutschland kam, aber trotzdem erst seit Kurzem die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Azras Eltern kommen aus Bosnien. Sie selbst fühlte sich immer als Deutsche und wollte sich mit 16 Jahren einbürgern lassen, ließ sich dann aber vom Einbürgerungstest abschrecken. Inzwischen hat sie den deutschen Pass. Deutsch sein, sagt Azra, heißt für sie: frei sein. Sie schätzt die Demokratie mit Rechtsstaat, Bewegungsfreiheit und Bürgerrechten. All das würde die Amerikanerin Dana sofort unterschreiben. Sie ist mit einem Deutschen verheiratet und lebt seit vielen Jahren hier. Im Gespräch mit Moderator Ramo Ali stellt sie aber fest, dass es demokratische Freiheiten auch in vielen anderen Ländern gibt. Dana verbindet mit "deutsch" eher Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, aber auch eine gewisse Engstirnigkeit. In der RESPEKT-Reportage wird deutlich, dass es keine eindeutigen Antworten auf die Frage "Was ist deutsch?" gibt. Moderator Ramo Ali stellt in seinen Gesprächen fest, dass zahlreiche positive Eigenschaften und viele zivilisatorische Errungenschaften die deutsche Gesellschaft auszeichnen, ohne dass diese Merkmale genuin deutsch sind oder allein auf Deutschland zutreffen. © Bayerischer Rundfunk 2021 Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3355534">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Wo kommst du her? Selbstbild und Fremdbestimmung</title>
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<pubDate>Sun, 31 May 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:a341c094e5d23ff4?w=448&ch=ddb9e86beeccdae9"></img><br/>Die oft unverfänglich gemeinte Frage "Wo kommst du her?" wird meist Menschen gestellt, von denen etwa wegen ihres Aussehens, ihres Namens, oder wegen eines möglichen Dialekts angenommen wird, dass sie "fremd" seien. Problematisch ist die Frage nach der Herkunft, da sie den Gefragten meist deshalb gestellt wird, weil diese vermeintlich "anders" seien. Die Frage "Wo kommst du her?" trifft damit indirekt eine Aussage, "du gehörst nicht hierher bzw. dazu". Eine Aussage, die großen Einfluss auf das Selbstbild der Gefragten haben kann.

RESPEKT-Moderatorin Christina Wolf trifft die Nürnbergerin Lena. Ihre leiblichen Eltern kommen aus Eritrea und den USA. Sie selbst wurde nach der Geburt zur Adoption freigegeben und wuchs bei einer deutschen, weißen Familie auf. Aufgrund ihrer Hautfarbe kennt die waschechte Fränkin Lena die Frage "Wo kommst du her?" nur zu gut. Und sie ist nicht nur genervt von der Frage, sie tut weh. Schließlich zeigen die Fragenden Lena damit, dass sie nicht wirklich hierher gehört.

Dass sich diese Zweifel an der Zugehörigkeit tief in die eigene Identität eingraben können, weiß auch Clara. Kurz nach der Wiedervereinigung in Thüringen geboren und aufgewachsen, erfuhr sie erst während ihres Studiums im westdeutschen Hildesheim, dass sie "Ostdeutsche" sei. Bisher spielte ihre Herkunft keine Rolle. Erst im "Westen" wurde ihr durch die immer wieder gestellte Frage nach der Herkunft und der erstaunten Feststellung, dass sie - die geborene Thüringerin - ja gar kein Sächsisch spreche, deutlich gemacht, dass sie anders sei. Das "Ostdeutsche" wurde zum Teil ihrer Identität.

Ebenso ergeht es Erkan, den Moderatorin Christina Wolf in München trifft. Seine Eltern kamen in den 1970er-Jahren aus der Türkei nach Deutschland. Weil sie beide arbeiteten, wuchs Erkan unter Woche bei einer Leih-Oma im oberbayerischen Reichertshausen auf - mit Schweinebraten, bayerischer Tracht und bayerischen Traditionen. Als die Eltern weniger arbeiten mussten, konnten sie Erkan endlich zu sich nehmen. Er lernte Türkisch und erweiterte seine Identität um das, was ihm seine Eltern nahe brachten. Wird er gefragt "wo kommst du her?", antwortet er auf Bayerisch oder auf Türkisch - je nach Stimmungslage. Er nimmt die Frage nicht böse, wünscht sich aber, dass die (vermeintliche) Herkunft endlich keine Rolle mehr spielt.

© Bayerischer Rundfunk 2021<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3353675">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Lobbyismus - Wer steuert die Demokratie?</title>
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<pubDate>Thu, 28 May 2026 18:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2ba49dd6e7d55542?w=448&ch=4a6afbf0008c0a47"></img><br/>Die Affäre um den CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor sorgte im Juni 2020 für Schlagzeilen. Wieder einmal stand der Verdacht im Raum, dass Unternehmen, Wirtschaftsverbände und andere Interessengruppen von der Öffentlichkeit unbemerkt und ohne Kontrolle Politiker:innen in ihrem Sinn manipulieren und beeinflussen. Die RESPEKT-Reportage fragt nach, wie groß eigentlich der Einfluss von Lobbyist:innen auf die Politik ist und ob die Art und Weise, wie Lobbying betrieben wird, mit unserer Demokratie vereinbar ist. Moderatorin Sabine Pusch spricht mit Timo Lange von der Nichtregierungsorganisation LobbyControl, der seit 10 Jahren den Politikbetrieb beobachtet. Lobbying, sagt er, spielt eine enorme Rolle. Lobbyist:innen beraten nicht nur Politiker:innen, sie schreiben mitunter auch Gesetzesvorlagen für die Landtage und den Bundestag. In RESPEKT erklärt Timo Lange, wie Lobbying in Berlin funktioniert und was geändert werden müsste, damit Auswüchse bei der Beeinflussung von Politiker:innen vermieden werden. RESPEKT-Moderatorin Sabine Pusch trifft außerdem zwei Interessengruppen, die oft gegensätzliche Interessen vertreten, aber trotzdem auch manchmal gemeinsame Sache machen: Der Bayerische Bauernverband und der BUND Naturschutz kämpften viele Jahre lang bei einem der weltgrößten Freihandelsabkommen für ihre jeweiligen Interessen – und scheiterten. Ihre Wünsche wurden von der EU-Kommission im geplanten Mercosur-Abkommen nicht berücksichtigt. Andere Lobbygruppen scheinen mächtiger gewesen zu sein und haben die EU-Politiker:innen in ihrem Sinne beeinflusst. Dass Lobbyismus auch anders geht und tatsächlich einer der ganz wichtigen Kommunikationskanäle in einer Demokratie sein kann, zeigt das Beispiel Fridays for Future. Sabine Pusch trifft Umweltaktivist:innen der Bewegung, die es schaffte, innerhalb nur eines Jahres "Klimaschutz" weltweit zum Thema zu machen. Lobbyismus von unten, könnte man das nennen – der jedoch viel Zeit und Kraft kostet.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3352792">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Lookismus: Diskriminierung wegen des Aussehens</title>
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<pubDate>Fri, 22 May 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:1698e1ea31bb04c3?w=448&ch=8514a59d1b579214"></img><br/>Lookismus ist Schubladendenken, das den Wert eines Menschen daran misst, ob dieser attraktiv auf andere wirkt - oder nicht. Lookismus geschieht unbewusst, das macht es schwierig, ihn zu erkennen, diskriminiert aber häufig andere. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn kleine Menschen nur aufgrund ihres Aussehens als schwach eingeschätzt werden, blonde Frauen als dumm oder dick mit dem Attribut faul verbunden wird. Menschen, die dem Ideal eines attraktiven Menschen nicht entsprechen, werden schon früh benachteiligt. Diese Ablehnung und Diskriminierung verinnerlichen sie, ihr Selbstwertgefühl wird geschwächt. Neben der Abwertung von außen werten sie sich somit auch selber ab. Was kann man gegen Lookismus und das eigene Schubladendenken tun? Wie gehen Menschen, die aufgrund ihres Aussehens Vorurteilen ausgesetzt sind, damit um? Und welche Lösungsstrategien haben sie (für sich) gefunden? RESPEKT-Moderatorin Christina Wolf geht diesen Fragen nach. In Berlin trifft sie drei Menschen, die sich aufgrund ihres Aussehens benachteiligt fühlen und in den Sozialen Netzwerken Hate ausgesetzt sind. Und sie interviewt die Soziologin Anuschka Rees, die mit 600 Menschen über deren Selbstwahrnehmung gesprochen hat. © Bayerischer Rundfunk 2022 Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3174447">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Menschenrecht Wohnen · Nur für Reiche?</title>
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<pubDate>Wed, 20 May 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8f8c0b1194ec1104?w=448&ch=e3a24fcb20e0b91d"></img><br/>Wohnungsnot ist nichts Neues. Anfang des 20. Jahrhunderts und nach dem 2. Weltkrieg waren in Deutschland Millionen Menschen ohne Bleibe. Aber damals haben Staat, Kommunen und Genossenschaften dann auch Millionen günstige Wohnungen gebaut. Was ist heute anders, was läuft falsch? Moderator Ramo Ali fragt die Verantwortlichen der Münchner Stadtverwaltung, warum sie die extremen Mietsteigerungen der letzten Jahre nicht verhindert haben. Er trifft Maximilian Heisler, Organisator der Demonstration „ausspekuliert“. Heisler muss selbst bald aus seiner Wohnung ausziehen, weil die Miete nach einer Luxussanierung mehr als verdoppelt wird. Ist die Gentrifizierung das Hauptproblem? Was bedeutet die Entstehung von Armen- und Reichen-Ghettos für das politische Bewusstsein? Die Soziologin Saskia Gränitz untersucht, wie Wohnungsnot entsteht und was sie anrichtet. Die Liberalisierung des Mietmarkts und ungebremste Spekulation haben das soziale Gefüge nicht nur in den großen Städten in den letzten Jahren radikal verändert, sagt sie. Dass die Städte für viele unbezahlbar werden, sei für sie nicht nur ein soziales Problem, sondern gefährde den Zusammenhalt der Demokratie. Wie sich Menschen gegen diese Entwicklung ganz individuell wehren, zeigt die RESPEKT-Reportage bei neuen Wohnbaugenossenschaften. RESPEKT besucht Aktivisten von Lau-Haus, die als Hausbesetzer anonym bleiben wollen. Und bei Felicia, die ein Tiny Haus auf dem Land baut, legt Ramo mit Hand an. Ist Downsizing ein Weg aus der Wohnmisere?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3285035">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Rassistisch? Ich doch nicht ... Was Weißsein ausmacht</title>
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<pubDate>Sun, 17 May 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2e3e5a548e7ab855?w=448&ch=42c6842eaef4f602"></img><br/>Rassismus in Deutschland galt lange als kleines Nischen-Problem. Und viele - weiße - Menschen denken, dass die Hautfarbe eines Menschen hierzulande gar keine Rolle spielt. Dabei ignorieren sie, dass ihr Weißsein mit großen Privilegien verbunden ist. Sie blenden die verbreitete rassistische Diskriminierung nicht-weißer Personen aus und merken nicht, dass sie selbst sich oft unbewusst rassistisch verhalten. RESPEKT-Moderatorin Christina Wolf fragt sich, wie ihr Weißsein ihre Weltsicht prägt. Wie privilegiert ist sie, wie weiß ist ihr Denken und was macht das mit ihrem Verhalten? Im öffentlichen Leben herrscht meist Weiß-Sein vor. Ob im Fernsehen, in der Politik oder in der Kirche. Gott, Jesus und Maria werden meistens als Weiße dargestellt. Über die Folgen von weißem Denken – Alltags-Diskriminierung in Schule, Job, Öffentlichkeit – spricht Christina Wolf mit dem schwarzen Musikjournalisten Malcolm Ohanwe, der auf Twitter zum Nachdenken übers Weißsein auffordert. Und mit dem weißen Ex-Polizisten Thomas Müller, der gegen rassistisches Denken bei aktiven Polizisten ankämpft. Auch der Verein commit München veranstaltet Workshops, die für blinde Flecken sensibilisieren sollen. Welche Privilegien und Vorurteile sind so tief verwurzelt, dass viele sie gar nicht sehen können? Wie entstehen unbewusste Denkmuster, in denen das Normale Weiß ist und Schwarz die Abweichung? Im commit-Workshop stellt sich die RESPEKT-Moderatorin auf die Probe: Lässt sich versteckter Rassismus abtrainieren, wenn sie ihn sich erst mal bewusst gemacht hat?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3349693">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Web gegen Realität</title>
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<pubDate>Fri, 15 May 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8a84efff5f4e0372?w=448&ch=b6b8fab6a4fc01c5"></img><br/>Bedrohen Fake News und Verschwörungsmythen unsere Demokratie? Als Kampfbegriff und Propaganda-Werkzeug von US-Präsident Trump sind Fake News weltweit bekannt geworden. Inzwischen wird das Thema aber auch in Deutschland immer wichtiger. In der Corona-Pandemie erzielten selbst absurdeste Falschmeldungen riesige Reichweiten und bleiben bis heute in sozialen Medien oft unwidersprochen stehen. Doch wie wirken Fake News und Verschwörungserzählungen überhaupt? Und lassen sich Fakten und Fakes immer unterscheiden?In dieser Best-of-Folge von RESPEKT klärt Moderatorin Christina Wolf über die Gefahr von Unwahrheiten im Internet auf. Dabei wird geklärt, was Fake News eigentlich sind. Wie wir diese erkennen, erklärt Sammy Khamis, Profi-Faktenchecker beim Bayerischen Rundfunk. Wer steckt hinter solchen Falschinformationen und wie gefährlich sind sie? Wie funktionieren Faktenchecks und kann das jede:r lernen? Helene Reiner von der News-WG stellt die Gefahren von sogenannten Deep Fakes im Journalismus heraus.Weiter geht es mit einer anderen Form der Unwahrheit, die vorwiegend im Internet verbreitet wird: Rainer Jilg spricht mit Buchautorin und Netzaktivistin Katharina Nocun über Verschwörungserzählungen und was Influencer:innen damit zu tun haben. Schließlich verdeutlicht der Medien- und Kommunikationswissenschaftler Stephan Weichert, wie schwer es ist, Fake News und Verschwörungserzählungen aus dem Internet zu verbannen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3102939">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Mitmachen, sich engagieren ? Zutaten für die moderne Demokratie</title>
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<pubDate>Wed, 13 May 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:88cb1804d3a30d4e?w=448&ch=a9252c5d52178052"></img><br/>Moderne Demokratien leben vor allem von Menschen, die sich in Parteien politisch engagieren oder in ehrenamtlichen Vertretungen aktiv werden. Auf den ersten Blick ist solch ein Engagement für die Demokratie vielleicht nicht die attraktivste Freizeitbeschäftigung. Es ist oft sogar richtig anstrengend. Das merkt auch Claudia Egger. Die 20-Jährige ist Vorsitzende des Jugendrats in Friedberg bei Augsburg. Im Interview mit Moderator Ramo Ali erzählt sie von ihrem politischen Engagement und warum sie es wichtig findet, dass sich vor allem junge Menschen für Politik interessieren. Ihr Engagement und der Einsatz des Jugendrats habe bereits einiges bewegt, sagt Claudia Egger. Im Film kommt auch der jüngste Münchner Stadtrat Dominik Krause zu Wort. Der 28-jährige Physik-Student ist heute stellvertretender Fraktionsvorsitzender bei "Die Grünen/Rosa Liste". Er war anfangs vor allem überrascht, wie viele positive Rückmeldungen er in seinem Umfeld dafür bekommen hat, dass er sich politisch engagiert. Krause kann nur jedem raten, sich den Politikbetrieb mal anzuschauen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3208318">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Stammtischparolen - Was tun gegen blöde Sprüche?</title>
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<pubDate>Sun, 10 May 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:1a641b1a29f52f4d?w=448&ch=41ab6529d051c32b"></img><br/>Sogenannte "Stammtischparolen" kommen zwar auch am Stammtisch vor, aber nicht nur dort und vor allem nicht immer. Stammtischparolen sind meist vorurteilsbeladene, aggressiv vorgetragene Sprüche, auf die es oft sehr schwer fällt zu antworten oder überhaupt eine angemessene Reaktion zu finden. RESPEKT-Moderatorin Christina Wolf macht sich auf die Suche - nach der perfekten Reaktion, nach der richtigen Antwort auf Stammtischparolen und dumme Sprüche. Anders als die Bezeichnung "Stammtischparole" vermuten lässt, kommen solche Sprüche (meist) nicht am Stammtisch, sondern überall in unserem Alltag vor: am Arbeitsplatz, in der Schule, im öffentlichen Nahverkehr, oder auch zu Hause beim Familienfest in großer Runde. In der RESPEKT-Reportage trifft Moderatorin Christina Wolf den Pädagogik-Experten Christian Boeser-Schnebel, der seit vielen Jahren unter anderem in der Erwachsenenbildung an der Uni Augsburg Trainings gegen Stammtischparolen durchführt. Solche Parolen "legen es darauf an, zu provozieren, zu eskalieren", sagt er. In der Reportage führt er mit der Moderatorin Christina Wolf mehrere Trainings durch und zeigt ihr so, wie sie auf so manche Parole in Zukunft gut reagieren kann. Humor kann eine Lösung sein, aber auch eine gezielte Nachfrage. Christina Wolf trifft auch die Antidiskriminierungs-Trainerin Melinda Tamas, die sich vor allem mit sexistischen Stammtischparolen auseinandersetzt und dazu ein Buch herausgegeben hat. "No more Bullshit" heißt das "Handbuch für die nächste Stammtischrunde". Melinda Tamas erklärt in RESPEKT, welcher Typ Mensch besonders gerne Stammtischparolen von sich gibt und wie deutlich und angemessen damit umgegangen werden kann – auch wenn der- oder diejenige aus dem engsten Familien- oder Freundeskreis stammt und man eigentlich ganz gut miteinander auskommt. © Bayerischer Rundfunk 2020 Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3307141">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Streik · Grundrecht mit Grenzen?</title>
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<pubDate>Fri, 08 May 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:27690d3700dab6cd?w=448&ch=4e3634fa15eea056"></img><br/>Der öffentliche Nahverkehr steht still, Kitas sind geschlossen, der Müll wird nicht geleert - Streik im öffentlichen Dienst. Wie okay ist so was?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3101074">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Schöner streiten · Funktioniert gewaltfreie Kommunikation?</title>
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<pubDate>Wed, 06 May 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f44c4dd5eeb7a370?w=448&ch=f9773225b3d730a6"></img><br/>Der Ton wird rauer. In der Schule, in der Politik, im Netz und im Privaten. Obwohl Streiten zum Miteinander dazugehört und die Demokratie sogar vom Streiten lebt, leiden viele Menschen unter einer zunehmend gewaltvollen Art, miteinander umzugehen. Auch RESPEKT-Moderatorin Lilian Landesvatter ärgert dieses aggressive Kommunikations-Klima – aber noch mehr ärgert sie, dass sie in privaten Streits oft selbst dazu beiträgt. Was hilft dagegen? Darüber spricht sie mit einem jungen Mann, den seine Art zu streiten immer wieder in Schlägereien und dann vor Gericht gebracht hat. Deswegen hat er ein Konflikttraining bei der Bücke München absolviert. In dem hat er verstehen gelernt, was solche eskalierenden Konflikte eigentlich auslöst, was sie schlimmer macht und wie er sie lösen kann, ohne auszurasten und Stück für Stück sein Leben zu ruinieren. Von den Trainer:innen der Brücke erfährt Lilian dann, was sie Menschen beibringen, um Konflikte ohne Gewalt zu lösen. In Übungen geht da es um die Wahrnehmung von Konflikten, um Eigen- und Fremdwahrnehmung, darum, das eigene Verhalten besser kennenzulernen. Die Moderatorin testet, ob dieser Ansatz auch ihr etwas bringt. Helfen solche Methoden nur individuell, oder lassen sich damit ganz generell soziale Konflikte entspannen - zum Beispiel in der Schule? Die Moderatorin besucht Schüler:innen einer Münchner Mittelschule, die sich als Streitschlichter und Schülersprecherin dafür einsetzen, dass alle respektvoller miteinander sprechen. Sie lernen, anderen aus destruktiven Streitmustern herauszuhelfen. Haben sie auch Tipps für Lilian, damit ihr nächster Streit zu Hause produktiver endet? Und kann jede:r das lernen, besser zu streiten? Das fragt die Moderatorin Jugendliche, die das Streiten ganz sportlich trainieren – beim Diskutierwettstreit "Jugend debattiert". © ARD alpha 2022<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3170975">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Ziviler Ungehorsam</title>
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<pubDate>Fri, 01 May 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:15d3a669ad9388b9?w=448&ch=443ab6ce01104cff"></img><br/>Mit zivilem Ungehorsam für Klimagerechtigkeit. Proteste wie die der "Letzten Generation" sorgen für Aufmerksamkeit und Unmut. Ist ziviler Ungehorsam in einer Demokratie zulässig oder sogar notwendig?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3108760">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Recht auf Wasser</title>
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<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2f99d238f0422e39?w=448&ch=2e97148d11fc815b"></img><br/>Hahn auf und wir haben Wasser. So viel wir nur wollen, in bester Qualität. Dafür sorgen Gesetze, ein hochentwickeltes Versorgungsnetz und strenge Kontrollen. Das Menschenrecht auf Wasser ist - zumindest in Deutschland - perfekt verwirklicht. So schien es jedenfalls lange. Nach mehreren Dürre-Sommern zeigt sich aber, dass die Trinkwasserversorgung auch hier gefährdet ist. Von der Klimakrise, aber auch von Industrieproduktion und Landwirtschaft, die einerseits zu viel Wasser brauchen und andererseits zu viele Schadstoffe ins Wasser abgeben.

Ist unser Menschenrecht auf Wasser bedroht? Das will RESPEKT-Moderator Rainer Maria Jilg herausfinden. Dazu besucht er die Landwirtin Lena Zimmermann. Wie ist ihr schwäbischer Hof durch die letzten regenarmen Sommer gekommen? Wie stellt sie sich auf künftige Dürreperioden ein und wie sieht sie die Rolle der Landwirtschaft in der Klimakrise? 

Professor Matthias Garschagen erforscht den Zusammenhang von Wasserversorgung und ökologischen Veränderungen an der LMU München. Von ihm erfährt Rainer Maria Jilg, wie kritisch die Situation beim Wasser schon ist. Denn der Wasserhaushalt kann sich abhängig vom Klima sehr schnell verändern. Selbst in Deutschland, warnt Matthias Garschagen, drohen damit Kipppunkte, an denen die Wasserversorgung unumkehrbar Schaden nimmt. Ohne wirksame Klimapolitik leidet auch das Menschenrecht auf Wasser.

Für Menschen, deren Recht auf Wasser schon heute verletzt wird, kämpft Viva con Agua. Der RESPEKT-Moderator trifft die Aktivisten, die unter dem Motto: „Wasser für alle, alle für Wasser“ weltweit Projekte unterstützen. Dabei lernt Rainer Maria Jilg, dass es sehr einfach sein kann, etwas für Menschenrechte zu tun. So einfach wie Wasser trinken. 


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