<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0">
<channel>
<title>RESPEKT</title>
<atom:link href="https://www.vavideo.de/rss?id=MjA7UkVTUEVLVA==" rel="self" type="application/rss+xml" />
<link>https://www.vavideo.de/sendung?id=MjA7UkVTUEVLVA==</link>
<description><![CDATA[RESPEKT: Eine Sendung von Alpha.]]></description>
<language>de-de</language>
<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 07:12:56 +0000</pubDate>
<lastBuildDate>Sat, 08 Aug 2026 07:12:56 +0000</lastBuildDate>
<generator>Vavideo</generator>
<item>
<title>"Ökospinner" oder "Umweltschützer"? Die Macht der Sprache</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3373097</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3373097</guid>
<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 11:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:c61b0342ea8309ae?w=448&ch=15ba9722da249fc2"></img><br/>Die freie Meinungs- und Willensbildung aller Bürger:innen ist DIE Grundlage von demokratischen Entscheidungen. Genau diesen Prozess wollen Politiker:innen, Medien, PR-Agenturen, Lobbyist:innen oder Aktivist:innen steuern - indem sie unsere Sprache beeinflussen. Denn Begriffe bestimmen, wie wir die Welt begreifen. Und Sprache hat viel mehr Macht über das Denken, als uns im Alltag bewusst ist.

RESPEKT-Moderator Ramo Ali hat als Erwachsener Deutsch gelernt. Er fragt sich oft, warum bestimmte Worte benutzt werden. "Arbeitnehmer" zum Beispiel, obwohl doch eine Person gemeint ist, die Arbeit gibt und dafür Geld nimmt.

Wo solche Unterschiede entscheidend sein können, erkundet Ramo bei einer klimapolitischen Stadtführung. Sein Guide nennt sich Mundo, spricht lieber von "Klima-Gerechtigkeit" als von "Klima-Schutz". Und nebenbei versetzt er Ramo in eine Zeit, bevor er Schauspieler und Moderator war.

Von Bloggerin und Autorin Kübra Gümüsay erfährt Ramo, warum die Rede von "alten, weißen Männern" unseren Blick auf "Schwule" oder "Muslimas" verändern kann.

Mit der Rechtsextremismus-Expertin Natascha Strobl spricht Ramo über rechte Sprache. Sie analysiert, wie rechte Politiker Sprache benutzen, um Stimmung gegen Migranten zu machen oder Klimarisiken zu leugnen und wieso gerade rechte Sprachbilder die öffentliche Diskussion schleichend verändert haben.

Am Ende seiner Sprach-Tour hat Ramo nicht nur viel Neues über bestimmte Worte gelernt, sondern vor allem auch, warum es wichtig ist, auf Sprache zu achten.

<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3373097">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Stadt - Land - abgehängt?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3176383</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3176383</guid>
<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 11:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8a8bac13b1aecee7?w=448&ch=fec85861160d103e"></img><br/>Ländliche Regionen gelten vielfach als abgehängt. Und gerade für Jugendliche hat das Land anscheinend kaum etwas zu bieten: weniger Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, schlechtere Infrastruktur, weniger Kontaktmöglichkeiten als in größeren Städten. Fühlen sich Jugendliche auf dem Land also abgehängt? Was brauchen Jugendliche, damit sie auch auf dem Land ‘mithalten’ können? Wo liegen die Defizite wirklich?Das will RESPEKT-Moderator Sebastian Leidecker in einer mutmaßlich besonders abgehängten Ecke Deutschlands herausfinden: in der Oberpfalz gleich an der Grenze zu Tschechien. Dort machen Jugendliche für RESPEKT einen Land-Check: Wie gut sind Bildungs-, Job- und Verdienstchancen? Welche Sport-, Kino- und Ausgeh-Möglichkeiten gibt es? Wie funktionieren Wohnungsmarkt, Mobilität und Internetanbindung? Wie steht es mit Toleranz und Diversität?Antworten findet Sebastian Leidecker bei einer Agentur in Viechtach, den Pixeltypen, wo Felix aus Bremen seinen idealen Ausbildungsplatz gefunden hat. Und wo auch der RESPEKT-Moderator in Sachen Medientechnik, moderne Arbeitskultur und Lebensqualität so einiges lernen kann.Jugendliche aus Bodenmais zeigen ihm, wo sie sich tatsächlich abgehängt fühlen. Und warum die meisten trotzdem lieber im Dorf leben. Anders als Antonia, die unbedingt aus Bodenmais weg wollte. Von ihr erfährt der Moderator, wieso sie jetzt in Regensburg glücklicher ist. Und ob sie trotzdem zurück will.© Bayerischer Rundfunk 2021Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3176383">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Jung, arm, vergessen? Was Jugendarmut so ungerecht macht</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3122067</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3122067</guid>
<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 11:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:de248745a032cbca?w=448&ch=6c8c6572059e0e76"></img><br/>Kinderarmut: ein bekanntes Thema. Altersarmut genauso. Aber Jugendarmut? Verdrängt, verschwiegen, vergessen. Dabei sind Menschen von 18 bis 24 Jahren in Deutschland die Bevölkerungsgruppe mit dem größten Armutsrisiko. Für ihren Start ins Erwachsenenleben bedeutet arm zu sein in mehrfacher Hinsicht eine Katastrophe: Zur fehlenden familiären Unterstützung kommen schlechte Bildungschancen und krasse Lücken im Sozialsystem, wenn etwa die Jugendhilfe mit dem 18. Lebensjahr endet.  RESPEKT-Moderatorin Christina Wolf besucht eine dieser sogenannten "Care Leaver", die 20-jährige Zoe Urban. Als Teenager kommt sie in ein Kinder- und Jugendheim. Mit 19 war sie plötzlich auf sich allein gestellt. Jetzt hat sie eine erste kleine eigene Wohnung und Aussicht auf einen neuen Ausbildungsplatz. Sie erzählt, warum 18 werden kein Grund zum Feiern war und wie sie heute trotz aller Schwierigkeiten praktisch und psychisch klarkommt. Mit den Streetworker:innen Sandra Pudlo und Felix Bichlmaier besucht die RESPEKT-Moderatorin Plätze, wo die beiden mit armen Jugendlichen arbeiten. Sie erfährt, dass selbst in einer reichen Stadt Jugendliche hungern, obdachlos sind - und warum viele Betroffene ihre Not mit allen Mitteln verstecken.Beim Ausbildungsprojekt "Junge Arbeit" erlebt Christina Wolf, wie konkrete Hilfe aussehen kann. Dort bekommen Jugendliche außer Ausbildungsplätzen, etwa als Schreiner*in oder im Siebdruck, vor allem auch das Gefühl dazuzugehören und etwas schaffen zu können. Das werde ihnen im deutschen Sozialsystem viel zu oft genommen, erklärt "Junge Arbeit"-Leiterin Jeanette Boetius. Wie sich dieses Gefühl zurückgewinnen lässt, darüber spricht RESPEKT-Moderatorin Christina Wolf mit dem 19-jährigen Buchautor Jeremias Thiel. Mit elf ging er weg von seinen psychisch kranken Eltern, lebte im SOS-Kinderdorf, machte Abitur an einem internationalen College und studiert heute in den USA. Seine Geschichte ist aber gerade kein Beleg, dass jeder eine Chance hat. Sie dokumentiert im Gegenteil, dass Jugendarmut zutiefst ungerecht ist. Dass Jugendarmut Lebenschancen zerstört. Und dass Jugendarmut entschiedener bekämpft werden muss.© Bayerischer Rundfunk 2020Mehr Informationen unter: www.br.de/respekthttp://www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3122067">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Sharing Economy - Teilen statt Besitzen?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3298404</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3298404</guid>
<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 11:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:a580a894c077cf0a?w=448&ch=20aad814fe71242f"></img><br/>"Sharing Economy", vereinfacht ausgedrückt "Teilen statt Besitzen", ist derzeit ein Trend, vor allem bei jungen Menschen. Ein Grund ist das wachsende Bewusstsein, dass die Ressourcen endlich sind und dass der verbrauchsorientierte Lebensstil der westlichen Welt unweigerlich zum Kollaps des Ökosystems Erde führen wird. Die "Idee des Teilens" erfährt aber auch aus ganz pragmatischen Gründen Aufwind: Warum für etwas viel Geld ausgeben, das dann nur selten genutzt wird und vor allem Platz braucht? In der RESPEKT-Reportage geht Moderatorin Christina Wolf der Frage nach, ob das Konzept des Teilens ein Zukunftsmodell für die Gesellschaft insgesamt ist, das drängende Probleme wie etwa Ressourcenverbrauch lösen kann. Oder ob "Sharing Economy" die Ausnahme bleibt, die von einigen wenigen Idealist:innen gelebt wird. RESPEKT-Moderatorin Wolf trifft in Vaterstetten bei München Klaus Breindl, dessen Auto-Teiler e.V. einer der ältesten Carsharing-Vereine (gegr. 1992) ist und nicht nur Pkw teilt, sondern auch Nutzfahrzeuge. Im Gegensatz zu weltweit agierenden Carsharing-Konzernen will Klaus Breindl mit seinem Verein vor allem dazu beitragen, dass Menschen auf das eigene Auto verzichten und stattdessen teilen. Das nämlich sei die Grundidee der Sharing Economy, die gerade bei kommerziellen Anbietern meist vergessen werde. Moderatorin Christina Wolf trifft im Anschluss Sina Taubmann, die als Projektverantwortliche für den Verein Rehab Republic seit Jahren mit unterschiedlichen Projekten und Aktionen zum Thema nachhaltige Entwicklung arbeitet. Projekte sind unter anderem das Nachbarschaftsprojekt Olytopia. Hier geht es vor allem um das gemeinsame Machen und Teilen, auch von Wissen und Fähigkeiten. Zum Beispiel beim Reparieren von Alltagsgegenständen und beim Nähen von Kleidung, beides um Ressourcen zu schonen. In dieselbe Richtung wollen Daniel Überall und seine Mitstreiter:innen beim "Kartoffelkombinat" Beiträge leisten. Als landwirtschaftlicher Betrieb will das Kartoffelkombinat Lebensmittel gemeinsam produzieren und so Beteiligung an der Produktion ermöglichen. Daniel Überall ist überzeugt, dass Sharing Economy ein wichtiges Instrument beim notwendigen Umbau der Gesellschaft sein kann. © Bayerischer Rundfunk 2021 Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3298404">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Konsum - aber richtig!</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3298082</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3298082</guid>
<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 11:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:13c92b72538ae009?w=448&ch=b76e6e6d3058e7a9"></img><br/>RESPEKT-Moderator Rainer Maria Jilg konsumiert gerne und manchmal auch zu viel - so wie wohl die meisten Menschen in Deutschland und den westlichen Ländern. In Deutschland werden pro Jahr mehr als 50 Milliarden Euro allein für Textilien ausgegeben und monatlich im Schnitt mehr als 200.000 neue Pkw zugelassen. Die Ausgaben aller deutschen Privathaushalte für Konsumgüter haben sich innerhalb der letzten 30 Jahre verdoppelt - auf heute mehr als 1.700 Milliarden Euro pro Jahr. Zusammengefasst: Wir konsumieren immer mehr – obwohl wir wissen, dass der Lebensstil der westlichen Welt den Planeten zerstört und alles andere als nachhaltig ist. Moderator Rainer Maria Jilg macht sich für RESPEKT auf die Suche nach Lösungen.

In Berlin trifft er Carl Tillessen, Autor des Buchs "Konsum - warum wir kaufen, was wir nicht brauchen" und geht mit ihm gemeinsam auf Shopping-Tour. Konsum macht glücklich, denn Kaufen aktiviert Hirnregionen, in denen auch das "Belohnungszentrum" verortet wird. Tillessen gibt wertvolle Tipps, was wir beachten können, um gezielter zu konsumieren und so nicht nur weniger Geld ausgeben, sondern auch nachhaltiger glücklich werden.

In Leipzig spricht RESPEKT-Moderator Jilg mit der Journalistin Greta Taubert, die vor einigen Jahren in einem Selbstversuch 12 Monate fast komplett auf Konsum im Sinne von Kaufen und Geldausgeben verzichtet hat. Sie erzählt vom Zusammenklauben von Lebensmitteln, vom Containern, von nächtlichen Besuchen auf Schrottplätzen und von sehr viel Verzicht – aber auch von vielen tollen Begegnungen. Tauberts Fazit dennoch: Konsumverweigerung rettet nicht die Welt – und ist unglaublich anstrengend, zeitintensiv und kompliziert.

Am Ende der Reportage steht für Moderator Rainer Maria Jilg fest: Weniger ist mehr. Das Ziel muss sein, deutlich weniger und dafür gezielt zu konsumieren. Und das können wir tatsächlich nicht alleine schaffen. Dafür muss auch die Politik die Rahmenbedingungen ändern.

© Bayerischer Rundfunk 2021 Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3298082">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Schöner streiten - funktioniert gewaltfreie Kommunikation?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3303120</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3303120</guid>
<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ed4e1d28d93e545b?w=448&ch=20d2cda99dc90827"></img><br/>Der Ton wird rauer. In der Schule, in der Politik, im Netz und im Privaten. Obwohl Streiten zum Miteinander dazugehört und die Demokratie sogar vom Streiten lebt, leiden viele Menschen unter einer zunehmend gewaltvollen Art, miteinander umzugehen. Auch RESPEKT-Moderatorin Lilian Landesvatter ärgert dieses aggressive Kommunikations-Klima – aber noch mehr ärgert sie, dass sie in privaten Streits oft selbst dazu beiträgt. Was hilft dagegen? Darüber spricht sie mit einem jungen Mann, den seine Art zu streiten immer wieder in Schlägereien und dann vor Gericht gebracht hat. Deswegen hat er ein Konflikttraining bei der Bücke München absolviert. In dem hat er verstehen gelernt, was solche eskalierenden Konflikte eigentlich auslöst, was sie schlimmer macht und wie er sie lösen kann, ohne auszurasten und Stück für Stück sein Leben zu ruinieren. Von den Trainer:innen der Brücke erfährt Lilian dann, was sie Menschen beibringen, um Konflikte ohne Gewalt zu lösen. In Übungen geht da es um die Wahrnehmung von Konflikten, um Eigen- und Fremdwahrnehmung, darum, das eigene Verhalten besser kennenzulernen. Die Moderatorin testet, ob dieser Ansatz auch ihr etwas bringt. Helfen solche Methoden nur individuell, oder lassen sich damit ganz generell soziale Konflikte entspannen - zum Beispiel in der Schule? Die Moderatorin besucht Schüler:innen einer Münchner Mittelschule, die sich als Streitschlichter und Schülersprecherin dafür einsetzen, dass alle respektvoller miteinander sprechen. Sie lernen, anderen aus destruktiven Streitmustern herauszuhelfen. Haben sie auch Tipps für Lilian, damit ihr nächster Streit zu Hause produktiver endet? Und kann jede:r das lernen, besser zu streiten? Das fragt die Moderatorin Jugendliche, die das Streiten ganz sportlich trainieren – beim Diskutierwettstreit "Jugend debattiert". © ARD alpha 2022<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3303120">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Satire - Lachen für die Demokratie?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3130935</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3130935</guid>
<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:15cc000d2b037db9?w=448&ch=dcaf2057383d2f0d"></img><br/>Fernsehsendungen wie die "heute-show", "Die Anstalt" und "extra 3" erreichen ein Millionenpublikum. Auch im Internet, unter anderem auf YouTube, feiern Comedy- und Satire-Sendungen große Erfolge und erzielen fünf- bis sechsstellige Abrufzahlen. Lachen funktioniert, die Inhalte der Sendungen erreichen die Menschen. Zwar belassen es viele Sendungen beim bloßen Humor, ohne politisch und gesellschaftlich relevante Inhalte zu thematisieren, aber gerade ausdrücklich politische Sendungen wie etwa die "heute-show" zählen zu den erfolgreichsten Programmen.RESPEKT fragt nach, welche Bedeutung Satire und Humor für die Vermittlung politischer Inhalte und damit für unsere Demokratie insgesamt haben.In Dresden besucht Sabine Pusch für RESPEKT die "Herkuleskeule", eines der ältesten und renommiertesten Theater Deutschlands. Seit 60 Jahren wird hier politisches Kabarett aufgeführt. Wolfgang Schaller ist hier schon seit den 1970er-Jahren tätig. Er berichtet Sabine Pusch, wie das Ensemble zu DDR-Zeiten mit Zensur und nicht vorhandener Meinungsfreiheit zu kämpfen hatte. Trotzdem leistete die "Herkuleskeule" mit ihrem Programm einen Beitrag zur langsamen Demokratisierung der DDR.Bis heute setzen sich die Autor:innen in ihren Programmen für Meinungsfreiheit, Toleranz und ein friedliches demokratisches Zusammenleben ein. 30 Jahre nach Ende der DDR werden sie heute von Rechtspopulisten und Rechtsextremen aus dem Pegida-Umfeld angegriffen.© Bayerischer Rundfunk 2020Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3130935">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Alltagsrassismus - die unsichtbare Gewalt</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3161355</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3161355</guid>
<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:81ceb116315710dd?w=448&ch=4ec6d1894593eb4c"></img><br/>Für viele Menschen in Deutschland scheint es "normaler" Alltag zu sein, regelmäßig und anlasslos von der Polizei kontrolliert zu werden. An der Universität oder im Job aufgrund der Hautfarbe oder wegen des Aussehens und des Namens anders behandelt und benachteiligt zu werden. Bei der Wohnungssuche zu wissen, dass wegen des Namens auf die meisten Bewerbungen nicht einmal geantwortet wird. Was für die weiße Mehrheitsgesellschaft unvorstellbar ist, ist für viele Menschen in Deutschland Alltag: Rassismus und Diskriminierung in Form von Benachteiligung und Beleidigungen.RESPEKT-Moderatorin Christina Wolf trifft Menschen, die jeden Tag spüren müssen, dass sie "anders" sind: zum Beispiel eine Lehrerin in München, die immer wieder beim Joggen, auf dem Weg zur Arbeit oder wenn sie mit ihrem Hund spazieren geht, von der Polizei angehalten und kontrolliert wird – wegen ihrer Hautfarbe. Racial Profiling, also Polizeikontrollen ohne konkreten Anlass allein aufgrund des Aussehens der Betroffenen, ist in Deutschland nicht zulässig, aber für viele Menschen trauriger Alltag. Die Lehrerin beschwerte sich immer wieder bei den verantwortlichen Polizeidienststellen. Aber erst als ihr Fall im Bayerischen Landtag diskutiert wurde und es die entsprechende Medienöffentlichkeit gab, wurden die Kontrollen weniger.In Gesprächen mit dem Rechtsanwalt Blaise Francis Ndolumingo und mit Professor Tobias Singelnstein von der Universität Bochum wird deutlich: Rassismus in der Polizei und auch in der Justiz sind Alltag in Deutschland. Ein großes Problem ist das Fehlen von Daten, sagt Singelnstein. Niemand wisse, wie oft und wo Menschen rassistisch beleidigt, aus rassistischen Gründen angegriffen oder eben von der Polizei kontrolliert würden. Weder in den polizeilichen Kriminalstatistiken noch in anderen Statistiken wird Rassismus repräsentativ erhoben. Rassismus werde so "unsichtbar" gemacht, kritisieren sowohl Rechtsanwalt Ndolumingo als auch Professor Singelnstein. Vielen, erzählen sie im Interview mit Moderatorin Christina Wolf, sei zudem gar nicht bewusst, dass sie rassistisch handeln würden. Denn Alltagsrassismus würden viele Menschen entweder gar nicht sehen und mitbekommen. Der Rassismus sei so "normal", dass er nicht auffalle, so das Fazit. © Bayerischer Rundfunk 2022Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3161355">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Was ist Zivilcourage?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3369207</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3369207</guid>
<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:44572cbe2f2e4ae2?w=448&ch=38a16d08c184398f"></img><br/>Die Gesellschaft braucht Zivilcourage. Als Bereitschaft, sich für das Richtige einzusetzen, bürgerliche Werte wie Gerechtigkeit und Menschenwürde zu verteidigen - auch mit dem Risiko, sich selbst zu schaden. Politikforschern gilt sie als einer der wichtigsten Faktoren, um Demokratie lebendig zu halten. Im Alltag braucht es Zivilcourage, um Menschen vor Bedrohung und Gewalt zu schützen und ihnen gegen Stärkere zu ihrem Recht zu verhelfen. Ohne Zivilcourage sind die Regeln des Zusammenlebens bedroht. Wer wegschaut, gibt dem Rechtsbruch Raum. Am Ende gewinnt, wer sich möglichst rücksichtslos über andere hinwegsetzt.

Ist Zivilcourage selten? Und warum? Woher nehmen manche den Mut, der vielen anderen fehlt? Wie halten sie durch, wenn sie angefeindet und isoliert werden? Gibt es Wege, Zivilcourage zu zeigen und sich zu gleichzeitig schützen. Und: Kann das jede:r lernen?

Moderator Ramo Ali probiert es selbst aus, bei einem Kurs für Zivilcourage der Münchner Polizei. Er lernt Samuel Lirenzo kennen, der sich als Einzelner mit einer Gruppe anlegte, als die rechtsradikale Parolen brüllte. Er trifft Jan Robert von Renesse, der für den Rentenanspruch von KZ-Häftlingen kämpfte, obwohl ihm das große persönliche Repressalien einbrachte. Und Anna Halmburger. Sie forscht über Zivilcourage. Dabei geht sie den Fragen nach, welche Menschen eher Zivilcourage zeigen als andere und wie wichtig Zivilcourage für die Demokratie ist. Denn wer schweigt statt zu widersprechen, wo demokratische Grundwerte angegriffen werden, der akzeptiert und stärkt, was er für falsch und undemokratisch hält.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3369207">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Schlechte Noten, schiefe Blicke - Rassismus im Schulalltag</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3151065</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3151065</guid>
<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:0355425473afbe34?w=448&ch=d401150f55d3cb4b"></img><br/>Offener Rassismus ist in Deutschland für viele Menschen alltäglich. So zählt der von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes unterstütze Afrozensus 2020 unzählige Beispiele für rassistische Beleidigungen, Übergriffe und Gewalttaten auf. Enthalten sind auch zahlreiche Daten zu Rassismus in Schulen: 67% der Befragten geben an, aufgrund rassistischer Zuschreibungen schlechter bewertet worden zu sein. Mehr als die Hälfte der Befragten sagt, ihnen wurde abgeraten, einen höheren Bildungsweg anzustreben. Auch rassistische Gewalt und Beleidigungen gehören für viele Betroffene zum Schulalltag. Allerdings erhebt der Afrozensus keinen Anspruch, repräsentativ zu sein. Trotzdem zeigen die Umfragen darin, dass vor allem niederschwelliger Rassismus an Schulen in Deutschland Alltag ist.In der RESPEKT-Reportage trifft Moderator Rainer Maria Jilg Menschen, die Rassismus erlebt haben und erleben und sich dagegen wehren wollen, zum Beispiel den TikToker Karim Jamal. Er hat in seiner Schulzeit immer wieder Erfahrungen mit Diskriminierung machen müssen. In kurzen Videos macht er sich heute einerseits lustig über Lehrkräfte, die Kinder und Jugendliche wegen ihres Namens vermeintlich witzig diskriminieren. Andererseits zeigen seine Kurzvideos aber auch schonungslos den bitteren Ernst. Egal, ob aus Unwissenheit oder Unbedachtsamkeit diskriminiert wird und auch wenn es vielleicht nicht böswillig gemeint ist - die Wirkung auf die betroffenen Kinder und Jugendlichen ist desaströs.Gleiches erzählt Sandrine Kunis. Sie ging auf eine französische Privatschule. Dort hat sie zwar kaum Erfahrungen mit rassistischer Diskriminierung machen müssen. Heute aber berät sie Opfer rassistischer Diskriminierung und hat auch durch ihren Beruf Einblick in den Alltag nicht-deutsch gelesener Schülerinnen und Schüler. Die Folgen der täglichen Diskriminierung sind nicht nur weniger Erfolg in der Schule und damit deutlich weniger Chancen im weiteren Berufsleben, sondern auch viele psychische Probleme.Im Gespräch mit dem Diskriminierungsforscher Prof. Karim Fereidooni erfährt Moderator Rainer Maria Jilg abschließend, dass zudem rassistische Darstellungen in Schulbüchern immer noch ein Problem sind. © Bayerischer Rundfunk 2022Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3151065">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Bewegung von unten ? neue Formen von Demokratie?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2454664</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2454664</guid>
<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:c28e1ac2222e0a2a?w=448&ch=c53309c226545296"></img><br/>Ansehen und Attraktivität politischer Parteien sind auf einem Tiefstand. Eine Folge: Politikverdrossenheit. Stellt sich die Frage: Wie mitmischen in der Demokratie? Wir zeigen, wie politische Mitbestimmung funktionieren kann.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2454664">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Ausstieg rechts. Oder: Einmal Nazi, immer Nazi?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3123270</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3123270</guid>
<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:29a50529508edd8c?w=448&ch=2ae032b30da7e5bb"></img><br/>Morde in München 2016, 2019 in Kassel und Halle, 2020 in Hanau. Mordversuche, Körperverletzungen: eine  Horror-Serie rechtsextremistischer Gewalttaten. Und die Täter:innen-Szene wächst weiter. So zählt das Bundesamt für Verfassungsschutz für vergangenes Jahr 13.000 gewaltbereite Rechtsextreme. Inhaltlich und ästhetisch bedienen sich Neo-Nazi-Gruppen bei aktuellen (Jugend-)Trends: Sie rekrutieren über die Sozialen Medien, arbeiten mit coolen Influencer:innen, ästhetisch ansprechenden Videos und vernetzen sich mit Anhänger:innen anderer Verschwörungsideologien. Ihre Ideologie ist aber unverändert: nationalistisch, rassistisch und gewaltaffin. 

Was treibt Menschen in dieses Milieu, will RESPEKT-Moderatorin Sabine Pusch wissen – und: Gibt es einen Weg zurück? Die Moderatorin kontaktiert Personen, die aus der Neo-Nazi-Szene ausgestiegen sind. Aber Aussteiger:innen oder Menschen, die ihnen dabei helfen, vor laufender Kamera zu treffen, ist höchst problematisch. Denn es kann lebensgefährlich sein, öffentlich über die Szene zu sprechen. Mit Felix Benneckenstein klappt es dennoch. Nachdem er zehn Jahre lang in der Neo-Nazi-Szene aktiv war, ist er ausgestiegen, tritt offen als Aussteiger auf und berät andere Ausstiegswillige.

Von Felix Benneckenstein erfährt Sabine, was ihn als Teenager in die Neo-Nazi-Szene gebracht hat, was ihn beim Aussteigen motiviert und unterstützt hat – und wie es danach weiterging. 

Die meisten Aussteigewilligen verlassen die Szene aber ohne großen Knall - als „stille Aussteiger“, die Unterstützung brauchen.

Die Moderatorin trifft Fabian Wichmann von Exit Deutschland. Er berät der Menschen, die sich aus der der rechten Szene lösen wollen und erzählt Sabine, was alles nötig ist, um ein Leben danach aufzubauen.
Heute gibt es da zahlreiche Anlaufstellen. Exit Deutschland, im Jahr 2000 gegründet, war die erste und hat bis heute viele Hundert Aussteiger:innen unterstützt.

Die RESPEKT-Moderatorin bekommt so Einblick in eine abgeschottete Szene, die ihre Mitglieder mit allen Mitteln halten will. Und sie versteht, was den Ausstieg so schwer macht: Will jemand die rechtsextreme Szene verlassen, muss diese Person ihr ganzes bisheriges Leben komplett umkrempeln. Ein Prozess, der Jahre dauern kann und alles andere als ungefährlich ist.

© ARD alpha 2021<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3123270">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Demokratie?!? Wer hat das Sagen in der Schule?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3126633</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3126633</guid>
<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:fecfe5d756da20e2?w=448&ch=8ff69dae5ccdc603"></img><br/>Bereits vor über einem Jahrhundert gab es in Preußen ambitionierte Ansätze, um Schüler mitbestimmen zu lassen. Sie wurden durch Lehrer und Eltern ausgebremst, denen die Pläne zu weit gingen. Bis heute bestimmen Schüler:innen nur selten über mehr als etwa das Ziel einer Klassenfahrt. Wenige Privatschulen wollen dagegen Schüler:innen in Verantwortung über wirklich relevante Fragen bringen – Schüler:innen bestimmen dort sogar über Budgetfragen und damit über die Gestaltung des Unterrichts mit. Welche Bücher werden angeschafft? Welche Sportgeräte sind sinnvoll? Inzwischen beginnen staatliche Schulen in Modellversuchen, Elemente dieser Basisdemokratie in ihr System zu übertragen.RESPEKT-Moderator Fabian Mader begegnet Schüler:innen, die für mehr Mitbestimmung an der Schule kämpfen, wie eine Schülerin, die sich der Wahl zur Landesschülersprecherin stellt und sich dafür wie eine Politiker:in vorbereitet. Denn Landesschülersprecher:in ist so etwas wie die oberste Klassensprecher:in ihres Bundeslandes und in vielen schulischen Dingen erste Ansprechpartner:in von Kultusministerium oder der Presse.Moderator Fabian Mader besucht eine Mittelschule in Neumarkt in der Oberpfalz, die an dem Modellversuch "Schulparlament" teilnimmt, bei dem Schüler:innen, Eltern, Lehrkräfte, Schulangestellte gemeinsam über alle Fragen des schulischen Lebens und Lernens beraten. Hier lernen die Schüler:innen, wie Demokratie funktioniert und wie sie ihre Ideen präsentieren müssen, damit sie im Schulparlament eine Mehrheit finden. Außerdem besucht er eine Schule, die in Deutschland sehr selten ist, die "demokratische Schule" in Berlin, eine Alternativschule, in der die Schüler:innen volles Mitspracherecht in allen schulischen Angelegenheiten haben und sogar darüber entscheiden können, welche Lehrkräfte im nächsten Jahr an der Schule weiterarbeiten dürfen.© Bayerischer Rundfunk 2022<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3126633">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Hass im Netz: Schutzlos gegen digitale Gewalt?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3156864</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3156864</guid>
<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:510df4163aa60172?w=448&ch=ef9228ccbb4eb51d"></img><br/>Bürgermeister*innen, die ihr Amt aufgeben, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen, die ihre Social Media Accounts löschen, ein Bundestagskandidat, der die Kandidatur zurückzieht – Drohungen und Angriffe im Netz haben sehr reale Konsequenzen. Manche Menschen werden aufgrund ihres Namens oder ihres Aussehens attackiert. Andere werden mundtot gemacht, weil sie sich politisch oder wissenschaftlich äußern oder gesellschaftlich engagieren. In beiden Fällen wird digitale Gewalt zu einer ernsten Bedrohung der demokratischen Gesellschaft. 
Wie wirken solche Abgriffe auf Betroffene? RESPEKT-Moderator Rainer-Maria Jilg trifft die Influencerin Jasmin Heider. Weil sie sich offensiv für veganes Leben und gegen gängige Geschlechts- und Schönheitsvorstellungen einsetzt, ist sie oft Ziel von Hasspostings bis hin zu Morddrohungen. Wie geht sie damit um? Bisher konnte sie die Täter noch nicht mal anzeigen – die Polizei sah keine reale Gefahr. 
Das müsste sich mit dem kürzlich in Kraft getretenen „Gesetz zur Bekämpfung gegen Hasskriminalita¨t und Rassismus“ jetzt ändern. Das Bundeskriminalamt richtet dafür gerade eine zentrale Meldestelle ein. Dort fragt Rainer Jilg, wie die im Gesetz vorgeschriebene Meldepflicht für Social Media Plattformen denn kontrolliert und umgesetzt werden soll. 
Der RESPEKT-Moderator versucht aber auch, ins Gespräch mit Hatern zu kommen, die Hassbotschaften verschicken. Warum tun sie das und haben sie keine Hemmschwelle mehr?

© ARD alpha 2021<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3156864">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Gleiche Chancen für alle? Leider noch ein Traum!</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3118361</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3118361</guid>
<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 23:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:18d7b1ff95fc0e56?w=448&ch=fb4e223275da9e1b"></img><br/>Chancengleichheit gilt als ein hoher Wert in Deutschland. Die Grundidee: Sozialer Aufstieg ist allen möglich. Wer sich anstrengt, kann es schaffen. Oder ist das bloße Ideologie? Denn laut Statistik sind Bildungskarrieren extrem von der sozialen und kulturellen Herkunft abhängig. RESPEKT-Moderatorin Sabine Pusch geht diesem Widerspruch nach. Sie selbst ist die erste, die aus ihrer Familie studiert hat –  die Uni-Welt und die anderen Studierenden waren ihr lange ziemlich fremd. In der Reportage lernt sie die Arbeiterkinder Theresia und Hasan kennen, für die jeder Schritt in die Akademikerwelt schwer erkämpft ist – und Akademikerkind Rosalie, bei der eigentlich immer klar war, dass sie studieren wird. 

Arbeiterkinder haben oft Geldnot, ihnen fehlt Unterstützung beim Lernen und das Gefühl, dazuzugehören. Und immer wieder wird Arbeiterkindern diese Benachteiligung als persönliches Versagen vorgeworfen. Wie gehen Theresia und Hasan damit um? Und stimmt es, dass viele Privilegierte nichts davon wissen wollen, dass sie bessergestellt sind? Damit sie weiter glauben können, ihr Status sei nicht aufgrund ihrer Herkunft, sondern nur durch ihre eigene Leistung entstanden? Was sagt die Studentin Rosalie dazu, die als Akademikerkind beste Startbedingungen hatte? Hätte sie es als Arbeiterkind auch geschafft? Vor allem aber fragt RESPEKT-Moderatorin Sabine Pusch, was sich für mehr Chancengleichheit ändern müsste? Spoiler: eine Menge!<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3118361">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
</channel>
</rss>