<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0">
<channel>
<title>Schatten des Todes - Die Geschichte der Seuchen</title>
<atom:link href="https://www.vavideo.de/rss?id=MjA7U2NoYXR0ZW4gZGVzIFRvZGVzIC0gRGllIEdlc2NoaWNodGUgZGVyIFNldWNoZW4=" rel="self" type="application/rss+xml" />
<link>https://www.vavideo.de/sendung?id=MjA7U2NoYXR0ZW4gZGVzIFRvZGVzIC0gRGllIEdlc2NoaWNodGUgZGVyIFNldWNoZW4=</link>
<description><![CDATA[Schatten des Todes - Die Geschichte der Seuchen: Eine Sendung von Alpha.]]></description>
<language>de-de</language>
<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 05:05:23 +0000</pubDate>
<lastBuildDate>Sat, 08 Aug 2026 05:05:23 +0000</lastBuildDate>
<generator>Vavideo</generator>
<item>
<title>Geißeln der Tropen · Malaria, Gelbfieber und Dengue</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3372497</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3372497</guid>
<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 19:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:6bcfaf0ebeee7d68?w=448&ch=5a66aff3332b0221"></img><br/>Malaria, Gelbfieber, Dengue, Chagas und die Schlafkrankheit gehören zu den Infektionskrankheiten, die durch Insekten übertragen werden. Sie sind heute hauptsächlich ein Problem in Entwicklungsländern. Das war allerdings nicht immer so. Die Malaria verfolgt den Menschen vermutlich schon seit Beginn seiner Geschichte. Sie ist im Mittelmeerraum von der Antike bis Mitte des 20. Jahrhunderts weit verbreitet. Selbst in Südengland, den Niederlanden oder in Mitteldeutschland kommt die Malaria zu manchen Zeiten vor.

Erst 1880 gelingt dem französischen Militärarzt Alphonse Laveran ein Durchbruch bei der Erforschung der Malaria. Er findet unter dem Mikroskop den Erreger der Malaria, den tierischen Einzeller Plasmodium. Dieser gelangt beim Stich der Anopheles-Mücke ins Blut und dringt in die Roten Blutkörperchen ein. Dort vermehrt er sich stark, die Zellen platzen, weitere werden infiziert. Der Erkrankte bekommt Fieber, das oft in Schüben auftritt. In Europa war die Anopheles-Mücke früher auch heimisch und mit ihr die Malaria. Doch wurde sie hier ausgerottet, in früherer Zeit durch Trockenlegen von Sümpfen, in denen die Mücke ihre Eier ablegt, in neuerer Zeit mit Insektengiften wie DDT. Diese Gifte wie auch die Medikamente gegen die Malaria verlieren zunehmend ihre Wirkung. Heute arbeitet man in der Malariatherapie meist mit Kombinationen mehrerer Medikamente, da die Erreger immer öfter resistent sind.

Malaria und die anderen von Insekten übertragenen Krankheiten Chagas, Schlafkrankheit, Dengue und Gelbfieber sind in tropischen und subtropischen Ländern noch immer ein sich weiter verschärfendes Problem. Allein an Malaria leiden über 280 Millionen Menschen, ein bis zwei Millionen sterben jedes Jahr daran. Aber auf die Entwicklung von wirksamen Impfstoffen werden die Menschen wohl noch Jahre warten müssen.

<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3372497">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Entdeckung der Bakterien · Tetanus und Tuberkulose</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3372221</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3372221</guid>
<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 19:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:e1fd105aa9342e15?w=448&ch=d6058ae908e27e33"></img><br/>Tetanus - also Wundstarrkrampf - ist eine tödliche Krankheit. Früher bedeutete deshalb eine für uns heute harmlose Verletzung oft den Tod. Dank der modernen Medizin hat man das aber in den Industrieländern heute gut im Griff. Im 19. Jahrhundert sind die Krankensäle erfüllt mit entsetzlichem Gestank, hervorgerufen durch die Wundeiterung. Doch damit hatte man sich längst abgefunden, der Gestank galt als "guter chirurgischer Geruch", der Eiter als "löblicher Eiter". Eine an und für sich gelungene Operation endet in jedem zweiten Fall tödlich. In besonders schlechten Zeiten überlebt nur jeder zehnte Operierte.

Rund zehn Prozent der Wöchnerinnen sterben nach der Entbindung am Kindbettfieber. Ignaz Philipp Semmelweis geht als "Retter der Mütter" in die Medizingeschichte ein. Er führt gegen den Widerstand von Kollegen und Studenten die Pflicht zum Händewaschen mit Chlorkalklösung ein und kann damit die Sterblichkeit drastisch reduzieren. Im Jahr 1865 legt der Chirurg Joseph Lister seinen ersten antiseptischen Verband auf die Wunde einer offenen Fraktur. Er führt das systematische aseptische Arbeiten im Krankenhaus ein: Der faulige Gestank in den Krankenhäusern wird ersetzt durch den scharfen Geruch von Desinfektionsmitteln.

Doch trotz aller Bemühungen sind Wundinfektionen auch heute nicht besiegt. In Deutschland infizieren sich pro Jahr 500.000 Menschen mit multiresistenten Bakterien. Jedes Jahr sterben zwischen 10.000 und 15.000 Menschen, weil sie sich im Krankenhaus eine schwere Infektion zugezogen haben. 1882 kann Robert Koch den Erreger der Tuberkulose isolieren. Damit hat er erstmals wissenschaftlich korrekt bewiesen, dass ein Mikroorganismus eine Infektionskrankheit beim Menschen auslösen kann. Nach Kochs Vorarbeit geht es den Bakterien immer mehr an den Kragen: 1909 entwickelt Paul Ehrlich mit Salvarsan gegen die Syphilis das erste chemisch hergestellte wirksame Medikament.

1935 entdeckt Gerhard Domagk die antibakterielle Wirkung von Sulfonamid und bereits im September 1928 entdeckt Alexander Fleming durch Zufall das Penicillin. Doch erst die Anstrengungen der Alliierten im Zweiten Weltkrieg verhelfen der Penicillin-Herstellung im großen Maßstab zum Durchbruch. 1944 wird das erste Antibiotikum gegen die Tuberkulose entdeckt. Schon bald sind Antibiotika, dank industrieller Fertigung, für jedermann erhältlich - zumindest in den Industrieländern. Das erste Mal in der Geschichte der Menschheit scheint ein Allheilmittel gegen Infektionskrankheiten gefunden. Doch die Resistenzbildung sollte dieser Hoffnung bald einen Strich durch die Rechnung machen. Immer mehr Krankheitskeime haben Stämme entwickelt, gegen die keine Antibiotika mehr wirken.

<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3372221">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Das große Sterben · Pest, Typhus und Cholera</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3371928</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3371928</guid>
<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 19:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:23743c3024e12cc6?w=448&ch=bfcdd2a56941016d"></img><br/>Keine Seuche hat die Menschheit so sehr in Angst und Schrecken versetzt wie die Pest. Als "Schwarzer Tod" wütete die Pest im 14. Jahrhundert in Europa und entvölkerte ganze Landstriche - 25 Millionen Menschen fielen ihr zum Opfer.

Das Beispiel Pest zeigt, wie man bis zum Mittelalter mit Krankheiten umgegangen ist und welche Vorstellungen man von ihrer Entstehung hatte.

<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3371928">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
</channel>
</rss>