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<title>Unter unserem Himmel</title>
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<description><![CDATA[Unter unserem Himmel: Eine Sendung von Das Erste.]]></description>
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<pubDate>Thu, 14 May 2026 22:16:14 +0000</pubDate>
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<title>"Ziegen muss man gern haben" · Bei Geißbauern in den Bergen</title>
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<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 17:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:3ba41ddb7741103a?w=448&ch=8e4d129a6557ec67"></img><br/>"Ziegen muss man gern haben", sagt Urs, während er seinen Ziegen durchs kniehohe Heu nachlaufen muss, um sie wieder zurückzujagen ins Eingezäunte, aus dem sie ausgebrochen sind. Für Urs sind Ziegen ganz besondere Tiere; im Gegensatz zu seinen Schafen, sagt er, die eher introvertiert sind, wollen die Ziegen kommunizieren, begreifen, selber entscheiden.

Ein anderer, der Ziegen liebt so wie der Urs aus dem kleinen Berghof im Val Müstair, ist Pfarrer Florian Öttl aus Stilfs, einem kleinen Bergdorf in Südtirol. Jeden Tag, bevor er in die Kirche geht, um die hl. Messe zu lesen, melkt er seine fünf Ziegen. Pfarrer Öttl ist ein Bergbauernsohn aus dem Passeiertal. Und auch seine Ziegen stammen von dort, seine wenige freie Zeit verbringt er mit ihnen, er treibt sie morgens auf die Weide und holt sie abends wieder heim. "Ich bin der einzige Seelsorger in Südtirol, der sich um Schäflein und Geißlein kümmert", sagt Pfarrer Florian Öttl. Außer dass ihm seine Ziegen Milch geben und damit auch sein Stierkalb mästen, sind sie ihm eine Freude.

Über Sankt Ulrich in Gröden, weit oben am Fuße einer Felswand, haust im Sommer in einem kleinen Zelt seit über 20 Jahren schon der Maler Egon Moroder, genannt Rusina. Drei Ziegen sind bei ihm, mit ihrer Milch bestreiten sie einen wichtigen Teil seiner Ernährung und sie leisten ihm Gesellschaft. Sie ermöglichen ihm das Leben eines Einsiedlers.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3137549">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Bauen mit heimischem Stein</title>
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<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 17:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:9afa77f00629a3f7?w=448&ch=9069a1967ce83a2a"></img><br/>Kalkstein gehört immer noch zu den wichtigsten Baustoffen in Deutschland. Im fränkischen Jura rund um Treuchtlingen wird er in großen Mengen abgebaut. Früher verwendete man ihn für die Wände und Dächer der sogenannten Jurahäuser, die nur noch selten neu gebaut, aber oft liebevoll renoviert werden.

Zudem gibt es neue Ideen: So gestaltet der Steinmetzbetrieb Stettinger aus Dettenheim mit regionalem Kalkstein exklusive Fassaden, Hoteltresen oder Wandgemälde und der Architekt und Denkmalschutzexperte Johannes Geisenhof hat damit eine repräsentative Villa gebaut.

Die Qualität von bayerischem Granit als Bodenbelag schätzt man in Hallstadt nahe Bamberg bei der Neugestaltung des Marktplatzes. Er stammt aus den 13 Steinbrüchen der Firma Bamberger Natursteinwerke. Sonst baut sie vor allem Sandstein ab.

Die Giechburg bei Scheßlitz ist teilweise aus Sandstein gebaut und wird von Bamberger Steinmetzen restauriert. Aber das ist nicht so einfach: Denn der Steinbruch, aus dem der alte Dogger-Sandstein stammt, existiert nicht mehr. Da heißt es, passende Alternativen zu finden.

Auch die Familie Schuberth in Wüstenbuchau bei Kulmbach hat ihr Herz an den Sandstein verloren: Seit zehn Jahren renoviert sie den imposanten Ochsenhof, dessen Erdgeschoss aus massiven Steinquadern besteht.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3137158">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Am Gardasee</title>
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<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 17:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d7347aceb2a194ff?w=448&ch=c8f869855fd3c851"></img><br/>Die alte Stadt Riva liegt an der schmalen Nordküste des Gardasees. Hier beginnt der See wie ein skandinavischer Fjord und hier steigt das Filmteam aufs Schiff, auf die Tonale, und startet im Zick-Zack über den See: von Riva nach Malcesine, Gargnano, Garda, und weiter bis Peschiera.

Das Westufer wird die Zitronenriviera genannt, das Ostufer die Olivenriviera. Es ist die Zeit, in der die Olivenbäume beschnitten werden, und Olivenbauer Mario schwärmt: "Das beste Öl ist das von hier, das macht das Klima."

Auch die Zitronen von Fabio Candossi in Gargnano sind auf ihre Weise die besten. Ihre Schale birgt viele ätherische Öle und sie haben eine feine, milde Säure. Fabios Vater Giuseppe hat vor vielen Jahren eine alte aufgelassene Limonaia gekauft. Limonaie sind in den Hang gebaute Zitronengärten, die sich über Etagen aufbauen und im Winter vollständig eingehaust werden. So eine Limonaia ist wie ein Tempel aus alter Zeit, und Fabio fühlt sich wie der Hüter dieses Tempels, er pflegt seine Bäume und stellt mit seinem Vater den Zitronenlikör "Limoncello" und Marmeladen her.

In Garda wird im Frühjahr nur in der Nacht gefischt. Ettore und Mario, die zwei ältesten der insgesamt 30 Fischer, die es in Garda noch gibt, fahren immer zur gleichen Zeit auf den See.

Der Gardasee hat eine einzige bewohnte Insel. Sie gehört den Grafen Cavazza und erst seit wenigen Jahren dürfen Besucher auf diese Insel. Gräfin Livia Cavazza Talbot erzählt von der traumhaften Kindheit, die sie mit ihren sechs Geschwistern auf der Insel verbrachte.

Endstation ist Peschiera, eine der schönsten Städte am See. In vier Kanälen fließt das Wasser durch sie hindurch aus dem See und wird wieder zum Fluss, dem Mincio. Die Stadt gewährt über zwei Tore Einlass, über die Porta Verona und über die Porta Brescia, an der der Gondoliere seinen Anlegeplatz hat.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3136749">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>7 Gipfel Bayerns · Die Hochfrottspitze (1/5)</title>
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<pubDate>Sun, 04 Aug 2024 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:58a279b9b57bc16d?w=448&ch=55fa3a82338c0c74"></img><br/>Die Hochfrottspitze gehört zum Oberstdorfer Dreigestirn. Nur wenige Menschen kennen den Namen des höchsten deutschen Gipfels mit 2.649 Metern der Allgäuer Hochalpen. Ihre schroffe Schönheit ist nur schwer zu begehen, daher führt die Hochfrottspitze eine Art Schattendasein neben den beiden berühmten Bergen Trettachspitze und Mädelegabel. Die Wände der Hochfrottspitze sind weglos und ihr Fels, bestehend aus Lechtaldolomit, ist extrem bröckelig und schuttreich. Die Erstbesteigung der Hochfrottspitze erfolgte im Jahr 1869 durch Hermann von Barth, der als einer der Wegbereiter des modernen Alpinismus gilt.
Eine Besteigung der Hochfrottspitze birgt auch heute noch Gefahren und bleibt deshalb den Profis vorbehalten. Ein Glück für den rauen Riesen. Denn zu seinen Füßen verläuft der viel begangene Heilbronner Höhenweg, den jährlich etwa 15.000 Menschen passieren, die nur von unten den steilen Gipfel der Hochfrottspitze in den Himmel ragen sehen. Umrahmt ist die Hochfrottspitze als Teil der Allgäuer Hochalpen vom größten Naturschutzgebiet des Regierungsbezirkes Schwabens. Es ist das artenreichste Gebirge Deutschlands, Steinböcke, Gämsen und Adler leben hier. Und obwohl die Hochfrottspitze auf den ersten Blick kahl und unbelebt erscheint, sind in den Felsen erstaunlich gut an die Höhe angepasste Pflanzen zu entdecken.
Die niedrigeren Lagen um die Hochfrottspitze sind intensiv landwirtschaftlich genutzt. Typisch für die Gegend sind Senn- und Galtalpen, auf denen das Allgäuer Braunvieh den Sommer verbringt. Aber auch echte Wildnis gibt es noch rund um die Hochfrottspitze. Das Bacher Loch ist eine spektakuläre Schlucht, die man auf dem Weg zur Hochfrottspitze durchwandern muss. Unweit des Gasthofes Einödsbach gibt es ungenutzte und damit nahezu naturbelassene Wälder.
Filmautor Marc Haenecke nähert sich der Hochfrottspitze aus verschiedenen Richtungen. Spektakulär aus der Luft, mühsam mit Andi Tauser und Rolf Meyer, die die Reste des Frühjahrsschnees auf dem Heilbronner Höhenweg wegschaufeln. Herausfordernd, denn der Bergführer Andi Tauser besteigt mit seiner Kollegin Sabrina Tauscher den weglosen Gipfel. Henning Werth und Andrea Lachmuth sind für die Ökologie rund um die Hochfrottspitze zuständig, sie erklären die Besonderheiten von Flora und Fauna. Christine und Andreas Gentner, die die Buchrainer Alpe bewirtschaften, erzählen vom Alpleben, und Katharina Ellmann, die den legendären Berggasthof Einödsbach betreibt, blickt zurück auf die Anfänge des Bergtourismus in der Region.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3136431">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Val Calanca - Das steinige Paradies</title>
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<pubDate>Sat, 03 Aug 2024 17:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2e9d15cde685f7e7?w=448&ch=300ca2499b306cae"></img><br/>Das Leben im italienischsprachigen Calanca-Tal, das ganz im Süden des Kantons Graubündens an der Grenze zum Tessin gelegen ist, war und ist sehr mühsam.  Diejenigen, die hier bleiben oder dorthin ziehen, sind besondere Menschen: Sie lieben das Leben mit der Natur, abseits der großen Lebensadern, und haben gelernt, auf ihre eigenen Kräfte zu vertrauen. Doch eine Zeit lang hatten sie nicht mehr genug Kraft, ihre Welt so zu gestalten, dass sie noch eine Zukunft hat in der modernen Schweiz. Fraglich, ob die Bewohner das rechtzeitig gemerkt hätten, wäre da nicht auf einmal die wirtschaftspolitische These der "Entleerungsstrategie" aller unwirtschaftlichen Schweizer Bergtäler im Raum gestanden. Das hat die Bewohner wachgerüttelt; nun bündeln sie ihre Kräfte und ergreifen Initiative. Ihre größte Hoffnung ist die Genehmigung eines neuen Nationalparks, der nicht nur Arbeitsplätze und Touristen ins Tal bringen, sondern auch das steinige Paradies erhalten würde.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3136063">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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