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<title>Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien</title>
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<description><![CDATA[Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien: Eine Sendung von RBB.]]></description>
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<pubDate>Sat, 24 Oct 2026 22:13:52 +0000</pubDate>
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<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:efadffb65e39cada?w=448&ch=b0f09b32162c2e87"></img><br/>Dokumentarfilm Deutschland  2020 +++ Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien ist ein Film über den 2010 mit 49 Jahren verstorbenen Ausnahmekünstler Christoph Schlingensief. Der Fokus des Films liegt auf Schlingensiefs Auseinandersetzung mit Deutschland. Sein Verhältnis zu diesem Land war widersprüchlich: einerseits verspürte er eine Verbundenheit mit den Menschen und Orten seiner Herkunft, seiner Kernfamilie und so etwas wie Heimat, andererseits rebellierte er gegen sie – auch gegen den Kleinbürger in sich selbst – und provozierte bis hin zur Forderung Tötet Helmut Kohl auf der documenta X 1997. Dass er 2004, am deutschesten Ort der Hochkultur, in Bayreuth Wagners Erlöser-Oper Parsifal inszenieren durfte, und später die Einladung erhielt, den deutschen Pavillon der Biennale in Venedig zu gestalten, erfüllte ihn auch mit Stolz, weil er erkannte, dass die Hassliebe zu seinem Land doch noch mit Anerkennung erwidert wurde.

SCHLINGENSIEF – In das Schweigen hineinschreien ist ein Montage-Film der Filmeditorin Bettina Böhler, die zwei der wichtigsten Filme von Christoph Schlingensief, Terror 2000 und Die 120 Tage von Bottrop geschnitten hat. Ihr Film besteht aus sehr umfangreichem Archivmaterial aus vier Jahrzehnten, Erzähler ist Schlingensief selbst. 

Im Herbst 2026 (9.10.2026-17.1.2027) widmet der Gropius Bau in Berlin ihm mit Es ist nicht mehr mein Problem, macht eure Scheiße alleine eine Ausstellung, die sein visionäres Werk zwischen aufsehenerregenden politischen Aktionen, radikalen theatralen Inszenierungen und der Verschmelzung von Performance und bildender Kunst beleuchtet. 

Film von Bettina Böhler | Erstsendung: 20.07.2022 (Das Erste)
Regie: Bettina Böhler
Konzept/Drehbuch: Bettina Böhler
Schnitt/Montage: Bettina Böhler
Musik: Helge Schneider
Sound Design: Daniel Iribarren
Mischung: Adrian Baumeister
Dramaturgische Beratung: Angelina Maccarone
Archivrecherche und Assistenz: Lydia Anemüller
Produktion: Frieder Schlaich, Irene von Alberti / Filmgalerie 451<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3392687">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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